„Nova Cantica“ begeistert beim „Konzert zwischen den Jahren“ in Wenden

Erfolgreiches Jahr


Die Sängerinnen traten in der St. Severinus-Pfarrkirche in Wenden auf. von privat
Die Sängerinnen traten in der St. Severinus-Pfarrkirche in Wenden auf. © privat

Wenden/Möllmicke. Der Frauenchor „Nova Cantica“ aus Möllmicke hat das Jahr am Vorabend zu Silvester, 30. Dezember, in der Severinus-Pfarrkirche in Wenden ausklingen lassen. Der Bericht des Vereins:


Der Zeitpunkt für diese Neuauflage aus der Reihe „Konzert zwischen den Jahren“ schien sich auch in dieses Mal als Volltreffer zu erweisen. Unter der Leitung von Musikdirektor Thomas Bröcher konnten die Sängerinnen einer voll besetzten Kirche ihr Programm präsentieren und auch zahlreiche Freunde und Förderer ihres Chorgesanges begrüßen.

Eröffnet wurde mit der besinnlichen Volksweise „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ aus dem 16. Jahrhundert, das von der Orgelbühne aus vorgetragen wurde. Bestimmt und klar hallte dieses Lied in die weihnachtlich geschmückte und mit aufwändiger Lichttechnik in unterschiedlichen Farben illuminierte Barockkirche.

Nach der Begrüßung durch Pfarrer Kleineidam, den Leiter des Pastoralverbundes Wender Land, leitete der Chor über zu alten englischen Weihnachtsliedern wie „Away in a manger“ und „Ding dong merilly on high“, gefolgt von „Wunderschöne Weihnachtszeit“, einem modernen Satz von Oliver Gies, der gleichzeitig das Motto des auf harmonische Klänge ausgerichteten Konzertes bildete.
Fünfköpfige Streicher-Ensemble spielt Sinfonie Noël
Eine besonders glanzvolle Atmosphäre zauberte das fünfköpfige Streicher-Ensemble unter der Leitung der Attendorner Musikpädagogin Gabriele Fuchs-Rinscheid, die ebenso die 1. Violine spielte, in den Kirchenraum. Mit ihrer Sinfonie Noël, der Weihnachtssinfonie von Corette, und einer Ouverture von Johann Bernhard Bach erweiterten sie den festlichen Rahmen um barocke Klänge. Ensemblemitglieder waren ferner Katharina Ruhrmann - 2. Violine, Oda Weiken - Viola, Anja Vogel – Violoncello, Alwine Samp – Kontrabass. 

Eingeladen wurde gerade dieses Ensemble, da die Weihnachtskantate „Gottes Sohn ist Mensch geborn“ von Wolfgang Lüderitz zum Vortrag kommen sollte, die Chor und Streichorchester als Herzstück des Konzertes zunächst getrennt einstudiert und am 30. Dezember erstmals zusammen aufgeführt haben. „Das war schon spannend, ob sich alles gut zusammenfügt, aber schließlich hat es richtig Spaß gemacht“, so die Sängerinnen des normalerweise „a capella“ auftretenden Chores.

„Beeindruckend, wie Chor und Streicherinnen harmonierten“, lautete anschließend der Kommentar eines Konzertbesuchers. Sicherlich hätte auch der im Jahre 2012 verstorbene Komponist Wolfgang Lüderitz, zu dem viele Möllmicker Sänger eine musikalische und freundschaftliche Verbindung hatten, seine helle Freude gehabt.
Publikum und Chor singen gemeinsam Weihnachtslieder
Bereichernd wirkte auch die ausdruckstarke Geschichte „Das schönste Herz“ und die mit den Konzertbesuchern gemeinsam gesungenen Weihnachtslieder mit Thomas Bröcher an der Orgel. Letzterer befand sich mit dem Orgelspiel, der Begleitung der Streicher am Piano und der gesamten Chorleitung im Dauereinsatz.
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Das „Cantate Domino“ und “Salve Regina“, zwei Stücke aus dem sakralen Teil des letztjährigen Wettbewerbsprogramms, und das „Feuerzeug“ der Gruppe Basta rundeten dieses vielfältige Konzert und ebenso das bisher erfolgreichste Jahr in der Chorgeschichte ab. In der für den 8. März 2019 anberaumten Jahreshauptversammlung wird es Gelegenheit zum Brainstorming für weitere interessante Chorprojekte geben.
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