Nachrichten Kultur
Wenden, 09. Juni 2019

Kölsches Konzert in Brün

800 Partygäste feiern die „Kölsche Nacht“ mit „Paveier“ und „Pläsier“

Die „Paveier“ haute einen kölschen Hit nach dem anderen bei der „Kölsche Nacht“ in Brün raus.
Die „Paveier“ haute einen kölschen Hit nach dem anderen bei der „Kölsche Nacht“ in Brün raus.
Foto: Catriona Rath
Brün. Die „Kölsche Nacht“ wurde am Samstagabend, 8. Juni, im Festzelt auf dem Schützenplatz in Brün gefeiert. Neben den „Pläsier“, einer jungen sechsköpfigen Combo aus Köln traten ab 21.30 Uhr die bekannte kölsche Band „Paveier“ auf. Rund 800 Kölle-Fans waren ins Festzelt gekommen, um mit zu feiern.

Eröffnet wurde der Abend von der Band „Pläsier“, die dem Publikum eine Stunde lang ordentlich einheizte. Die Band, die sich 2013 gegründet hat, spielt ihre selbst geschriebenen und komponierten Songs. „Alle Lieder sind aus dem Alltag gegriffen und das Meiste haben die Bandmitglieder tatsächlich selbst erlebt. Bestimmte Dinge im Leben beschäftigen mich einfach länger und dann schreibe ich darüber einen Song“, berichtete Sängerin Sabi Offergeld.

Neben Liebeskummer, aber auch gute Laune Songs, sind es auch Liebeserklärungen an Köln, so wie ihr aktueller Song „Ihrefeld – Veedel vun Welt“. Während des Konzertes erzählte Sängerin Sabi Offergeld: „Vor zwei Jahren haben wir bereits zu Karneval im Sauerland gespielt, unter anderem in Olpe, und sie müssten sagen, dass das Sauerland Kölle wirklich Konkurrenz machen würde. Deshalb jetzt der Song „Kölle stand op“ nur für euch!“
Zu ihrem Song „Helde“ animierte die Band das Publikum mit ihnen zusammen bei dem Wort „Helde“ eine Faust in die Luft zu strecken. 

Um 21.30 Uhr betraten „Paveier“ dann die Bühne und es gab für das Publikum kein Halten mehr. Die Leute standen auf den Bänken und schunkelten und sangen mit. Sänger Sven Welter sagte zu Beginn: „Ich habe jetzt hier eine sehr interessante Pressekonferenz erlebt. Sowas hatte ich vorher auch noch nicht. Die erste Frage war „Willste ne Dicke? Weil alle im Raum mit einer Kanne Bier da saßen.“ Woraufhin alle im Zelt anfingen zu lachen.

„Da die bei der Konferenz jetzt so einen vorgelegt haben. Reißt ihr jetzt die Hütte ab?“ Das Publikum bestätigte dies lauthals mit „Ja“. Eröffnet haben sie mit dem Song „Ich han de Musik bestellt“ und das Publikum sang aus voller Kehle mit und tanzte vor der Bühne.
Das Partyvolk tanzte und sang zu der Musik von den kölschen Bands.
Seit nunmehr 37 Jahren spielen „Paveir“ deutschlandweit. Die Band besteht aus dem Sänger und Gitarrist Sven Welter, Gitarrist und Sänger Hans-Ludwig „Bubi“ Brühl, Gitarrist und Sänger Klaus Lückerath, Bassist Markus Steinseifer, Keyboarder, Akkordeonspieler und Sänger Detlef Vorholt und dem Wendener Schlagzeuger Johannes Gokus.

„Ich finde wir haben uns dafür gut gehalten?“, meinte Gitarrist und Sänger Hans Ludwig Brühl. Lampenfieber kennen die sechs Musiker nur noch bedingt. Lediglich ein bisschen Anspannung kurz vor Beginn ist noch da, meinte Sänger Sven Welter. Kurz bevor er die Bühne betritt hat dieser sogar noch ein kleines Ritual und klatscht dreimal in die Hände. Die circa 800 Besucher im Festzelt waren bester Stimmung, tanzten, schunkelten und sangen bei beiden Bands lauthals mit. Sogar ein Junggesellinnenabschied nahm die „Kölsche Nacht“ als Anlass zum Feiern.

Auch Klaus Peter Wurm, ein Konzert-Besucher, war ganz begeistert von „Pläsier“, die er dort zum ersten Mal hörte: „Die Band ist unheimlich vielseitig. Dass sie auch ein Akkordeon dabei haben, ist klasse. Die machen richtig Stimmung und sind mit Herzblut dabei“. Besucherin Marlies Verbücheln hatte auch ihre eigenen Gründe, weshalb es sie zur „Kölschen Nacht“ gezogen hat. „Wegen der kölschen Töne. Da geht einem das Herz auf. Köln ist unsere Heimat. Daröm sein m’r he.“
Meet & Greet
Für vier Ticketbesitzer, die vorher ausgelost wurden, gab es vor dem Konzert noch ein Meet & Greet mit der Band „Paveier“. Stephanie Erdmann war zusammen mit ihrer Tochter Leonie da. Stephanies Lieblingslied ist „Schlof schön“ und sie kennt den Schlagzeuger Johannes Gokus, weil er ein Wendscher Jung ist. Judith Henrichs findet „Heimat“ so toll, weil durch Johannes ja auch ein Stück Heimat dabei ist. Sie war auch bereits auf dem Weihnachtskonzert und ist am 11.11 immer in Köln mit dabei. Conny Helfer liebt den Song „Leev Marie“ und „Nie mehr Alkohol“.
Ein Artikel von Catriona Rath

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