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Lennestadt, Wacken/ Lennestadt, 8. August 2016

„Wacken“ versinkt im Schlamm

Tobias Grewe erzählt Eindrücke vom großen Festival

Unter den 75.000 Besuchern des
Unter den 75.000 Besuchern des "W:O:A-Festival" waren auch sieben Lennestädter.
Fotos: Tobias Grewe
Das 27. Wacken Open Air (W:O:A)- Festival ist beendet und für 2017 sind bereits erste Bands bestätigt. Eine Gruppe aus Lennestadt (LokalPlus berichtete), unter anderem mit Tobias Grewe, besuchte die kleine Gemeinde Wacken in Schleswig-Holstein. Grewe hat abschließend mit LokalPlus gesprochen.

Bands wie Twisted Sister, Steel Panther, Bullet For My Valentine und Blind Guardian standen am Samstagabend, 6. August, auf der Bühne eines der größten Metal-Festivals – In Wacken. Vielversprechende hochkarätige Bands, von denen die Lennestädter nichts zu sehen bekamen. Von den 75.000 Besuchern reisten neben den Lennestädtern wetterbedingt auch andere am Samstag ab. „Das mit dem Wetter war ein Trugschluss. Ich weiß nicht ob es letztes Jahr genauso schlimm war, aber viel hat nicht gefehlt“, sagte Grewe. Die Festivalbesucher hätten teilweise in zehn Zentimeter tiefem Schlamm gestanden.

Aber auch der Weg vom Festival- sowie dem Camping-Gelände gestaltete sich als schwierig. „Den Anhänger mussten wir ein Stück manuell ziehen. Mit dem Auto hätte das nicht geklappt“, sagte Grewe. Eine 50 bis 60 Meter Schlammgrube sei ein unausweichlicher Weg gewesen, der vom Gelände führte. Diese führte durch eine Linkskurve und musste schwungvoll gefahren werden. Die Veranstalter empfahlen Abschlepphaken in die Pkw einzuhängen, viele Autos hatten sich festgefahren. Geballte Mannskraft befreit Autos Teilweise schoben zehn bis 15 Leute die Autos um aus dem Schlamm herauszukomen. Die Wartezeit für Trecker, die die Pkw freizogen, habe bei etwa vier Stunden gewesen. Trotzdem zeigten sich die Lennestädter mit ihrem Wacken-Erlebnis zufrieden. „Wir haben nicht alles geschafft, was wir uns vorgenommen haben. Aber Iron Maiden war schon super und ein denkwürdiger Abschluss für unseren Besuch. Das Konzert der Band sei besser gewesen als so manch anderes Maiden-Konzert. „Unsere Stimmung war durchweg perfekt. Okay am letzten Tag war sie etwas gedämpft. Da waren wir alle K.O“, so Grewe.
Ein Artikel von Nils Dinkel

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