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Lennestadt, 16. März 2018

Saisonstart im Galileo-Park Meggen

Eindrucksvolle Relikte aus der Geschichte sind in diesem Jahr wieder im Galileo-Park Meggen zu sehen.
Eindrucksvolle Relikte aus der Geschichte sind in diesem Jahr wieder im Galileo-Park Meggen zu sehen.
Foto: Interduck GmbH
„Endlich geht es los. Wir freuen uns auf eine superspannende Ausstellungssaison 2018 im Galileo-Park“, erklärt Marketingleiterin Yvonne Hennecke. Drei neue Ausstellungen und zahlreiche Veranstaltungen erwarten die Besucher, wenn der Galileo-Park am Samstag, 17.März, wieder seine Tore für die Öffentlichkeit öffnet.

„Hieb § Stich – dem Verbrechen auf der Spur“ lautet der Titel der diesjährigen Hauptausstellung. Dabei geht es um das äußerst populäre Thema „Forensik“, den wissenschaftlichen Methoden zur Täterermittlung in Kriminalfällen. Zahlreiche TV-Serien, wie „Navy CIS“, „CSI“, „Autopsie» oder „Law & Order“ zeigen das große Interesse der Öffentlichkeit an dem Thema Forensik. Die Ausstellung ist eine Produktion des Medizinhistorischen Museums der Berliner Charitḗ und ist von dort direkt in den Galileo-Park „gewandert.“

Parkleiter Wolfgang Schmidt freut sich, dass Professor Michael Tsokos. Leiter der Rechtsmedizin der Berliner Charite, Bestsellerautor und bekannt aus der TV-Serie „Dem Tod auf der Spur“ am Freitag, 16. März, persönlich mit einem Vortrag (ausverkauft) die Ausstellung eröffnet. „Das ist für unsere Besucher etwas ganz Besonderes, Professor Tsokos persönlich kennen lernen zu können.“ Auch die Kuratorin der Ausstellung, Navena Widulin, ist am Freitag persönlich vor Ort. 500. TodestagEin weiteres Highlight dieser Ausstellungssaison ist die interaktive Experimentierausstellung „Leonard da Vinci – bewegende Erfindungen“. Das Universalgenie, dessen Todestag sich nächstes Jahr zum 500. Mal jährt, war nicht nur ein genialer Künstler, sondern er zeichnete auch noch für zahlreiche Erfindungen, die heute noch genutzt werden, verantwortlich.

Zu sehen sind über 20 neue und funktionsfähige Exponate, wie Getriebe, Hubvorrichtungen, Krane und Schiffe, die von den Besuchern „bespielt“ werden können. Konstruiert wurden diese Modelle von Studenten der FH Bielefeld, die unter Projektleiter Professor Langer im Rahmen ihres Ingenieurstudiums funktionsfähige Modelle auf Basis von Originalzeichnungen oder Skizzen von Leonardo da Vince produzierten. 

Im Ausstellungsraum „Labyrinth des Unerklärlichen» dürfen sich die Besucher auf eine mysteriöse, humoristisch-künstlerische Ausstellung freuen. Auf der Suche nach der geheimnisvollen „Kammer des Wissens“, von der schon der antike Berichterstatter Hermes Trismegistos berichtete und in der sich das gesammelte Wissen der antiken Menschheit befinden soll, begegnen die Besucher einer geheimnisvollen Entensippe, den „interDucks“.
„Duckomenta – die Kammer des Wissens“Seit Jahrtausenden existieren diese parallel zur Menschheit und haben auch immer wieder in unsere Geschicke eingegriffen. Die Macher dieser Kunstausstellung „Duckomenta – die Kammer des Wissens“ zeigen mit mehr als 200 Kunstexponaten, welchen Einfluss die „interDucks“ über die Jahrtausende auf die Entwicklung der Menschheit genommen haben.
(LP)

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