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Lennestadt, 24. Dezember 2017

Shows von „Social Distrust“ und „Bäd Spencer & Terence Hell“

Musikalischer Jahresausklang in der OT Grevenbrück ausverkauft

"Social Distrust" spielte vor heimischen Publikum.
Fotos: Nils Dinkel
Grevenbrück. Der Tag vor dem Heiligen Abend wird traditionell noch einmal laut in der OT Grevenbrück, bevor die ruhigen Festtage anstehen und das Jahr ausklingt. Doch in diesem Jahr ist es genau dort besonders laut geworden. Denn: Die Musiker von „Social Distrust“ haben am Samstag, 23. Dezember, nach langer Zeit wieder ein Heimspiel auf dem Weihnachtskonzert in der OT abgelegt.

Der Andrang war enorm hoch und das Event im Vorfeld ausverkauft. Der Abend startete gemütlich mit einem Glühweinstand vor der OT ehe „Bäd Spencer & Terence Hell“ im „Underground“ aufspielten. „Bäd Spencer & Terence Hell“, die bereits bei „Die Juhnkes“ ihr Talent bewiesen, sorgten mit Akustikgitarre und Gesang für ein gut gelauntes Publikum.

Das Duo spielte ausschließlich Coversongs. Unter anderem trugen sie die Songs „Books from Boxes“, „Psycho Killer“ oder „What I Want“ vor. Die Veranstalter hatten die Band „blind“ gebucht. „Die Juhnkes waren bis zu ihrer Auflösung der Klassiker auf unserem Weihnachtskonzert. Wir sind froh, dass ehemalige Bandmitglieder heute mit einer neuen Besetzung hier aufgetreten sind“, sagte Thorsten Hüttmann Einrichtungsleiter der OT Grevenbrück. Stage-Diving und Pogo-TanzAnschließend wurden „Social Distrust“ gebührend bei ihrem Heimspiel in der OT empfangen. Eher weniger besinnlich ging es bei Songs wie „Boundaries“, „The Blackbirds Cry“ oder „Time is passing By“zu. Die Besucher bewiesen sich als sehr textsicher. Pogo-Tanz, Bierduschen und auch Stage-Diving waren angesagt. Ein wahres Fest für alle Anhänger der Band. Die Veranstalter zeigten sich zufrieden. „Zum Jahresabschluss hatten wir wieder einmal genau das richtige Taktgefühl, um unseren Gästen einen unvergesslichen Abend zu bereiten. „Zu Social Distrust haben wir eine sehr enge Verbundenheit. Manuel Hein und David Schmidt sind Zivis bei uns“, sagte Hüttmann. Auch Christoph Deik engagiere sich beim Kulturkartell. „Wir finden es immer schön, wenn sie hier auftreten“, so der Einrichtungsleiter. Zufriedenstellende BilanzMit dem Weihnachtskonzert ist die diesjährige Saison in der OT Grevenbrück beendet. Hüttmann war alles in allem zufrieden: „Gerade die Spitzen-Events ,Rock ‚n‘ Roll BBQ‘, ‚Rockade‘ und das Weihnachtskonzert sind weiterhin sehr beliebt bei den Besuchern. Auch heute sind wir bis auf wenige Rückläufer ausverkauft.“

Bei den Konzerten saisonalen Konzerten hätte sich Hüttmann teilweise mehr Besucher gewünscht. Gerade das Weihnachtskonzert locke auch viele auswärtige Besucher an, um Freunde wieder zu treffen. „Heute haben wir ein sehr breites Besucherspektrum von 18 bis über 60 Jahren“, so Hüttmann.
Ein Artikel von Nils Dinkel

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