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Lennestadt, 19. August 2017

Neue Spielzeit der Kulturgemeinde Hundem-Lenne eröffnet

„MozArt group“ begeistert Publikum im PZ Meggen

Die „MozArt group“ aus Warschau war am Donnerstag, 17. August, zu Gast im PZ Meggen.
Die „MozArt group“ aus Warschau war am Donnerstag, 17. August, zu Gast im PZ Meggen.
Foto: Patricia Korn
Meggen. Zum Anlass der 25-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Lennestadt und der Stadt Otwock war es möglich, den Kontakt zur „MozArt group“ herzustellen und dem Publikum am Donnerstag, 17. August, im PZ Meggen zu zeigen, was das Quartett zu bieten hat. Mit ihrem Auftritt eröffnete die „MozArt group“ die neue Spielzeit der Kulturgemeinde Hundem-Lenne.

Die „MozArt group“ setzt sich aus vier Musikern aus Warschau zusammen. Die Künstler Filip Jaślar (Violine), Michał Sikorski (Violine), Pawel Kowaluk (Viola) und Bolesław Błaszczyk (Violoncello) waren zum vierten Mal zu Gast in Lennestadt. Seit 1995 reisen die vier Vollblutmusiker gemeinsam um die Welt und haben auch an diesem Abend ihren riesigen Fundus an Impressionen, Ideen und Inspirationen aus Land und Stadt mitgebracht, um dem Publikum auf ihre Art und Weise die Sicht der Dinge vorzustellen.

Bekannte Werke der Klassik, wie Mozarts „kleine Nachtmusik“, „Für Elise“ von Beethoven oder „Freude schöner Götterfunken“ präsentierte das Quartett mit ihrer eigenen Sprache der Musik. Dabei wussten die Musiker zu gefallen, indem bekannte Stücke unversehens in Ohrwürmer der Popmusik, der Country-Szene oder in eine Rock ´n´ Roll Version transformiert wurden. Gags umrahmen das Programm Mit ihrem unverwechselbare Humor lieferten die vier Gentlemen zwischendurch lustige Gags. Spontan präsentierten sie klassische Musik mittels moderner Medien auf einem Tablet oder dem Smartphone und musizierten gleichzeitig auf einer Kaffeetasse. Auch Unvorhersehbares, wie das plötzliche Herausdringen von Luft aus dem Violoncello  oder das Pfeifen einer Kaffeekanne auf dem Kopf des „Nachbar“-Musikers, sorgte für Schmunzeln im Publikum.

Desweiteren begeisterten die vier Musiker mit ihrer originellen Gesichtsakrobatik  oder akrobatischen Kunststücken, die aus einem Geigenspiel und dem gleichzeitigen Verwenden eines Tischtennisschlägers mit einem Ball bestanden. Zuletzt versuchte das Quartett einen Zuschauer in die Aufführung mit einzubinden, der die Ehre hatte,  seine Gesangsqualität zu „O sole mio“ von Luciano Pavarotti zu präsentieren. Zum Ende der Aufführung gab es lauten Beifall und die vier Musiker wurden mit „Standing Ovation“ bejubelt.
Ein Artikel von Patricia Korn

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