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Lennestadt, 30. Oktober 2017

Wie bekomme ich weiterhin Geld, ohne arbeiten zu müssen?

Lennestädter FilmCafé zeigt „Happy Burnout“

Wotan Wilke Möhring spielt den Punker Fussel.
Wotan Wilke Möhring spielt den Punker Fussel.
Foto: privat
Altenhundem. Im Lennestädter FilmCafé wird am Mittwoch, 8. November, der Film „Happy Burnout“ gezeigt. Einlass ist ab 15 Uhr, der Film beginnt um 15.30 Uhr. Karten kosten 5,50 Euro, Kaffee, Gebäck sowie Getränke werden zu einem reduzierten Preis angeboten.

Das Lennestädter FilmCafé ist ein Projekt von EiL (Ehrenamt in Lennestadt) in Zusammenarbeit mit dem Lennestädter Lichtspielhaus in Altenhundem mit Unterstützung der Stadt Lennestadt und der Gemeinde Kirchhundem.

Zum Film: In der deutschen Komödie „Happy Burnout“ setzt Wotan Wilke Möhring als Punker alles daran, seinen Hartz-IV-Anspruch nicht zu verlieren. Andreas (Wotan Wilke Möhring) ist ein Alt-Punk mit Leib und Seele, wird meistens nur Fussel genannt und hat seit Jahren nicht mehr für sein Geld gearbeitet. Warum auch, wenn es sich von Hartz IV so wunderbar leben lässt? Doch dann kann auch seine Bekannte beim Arbeitsamt (Victoria Trauttmansdorff) Fussel irgendwann nicht mehr decken und er wird aufgefordert, sich endlich einen Job zu besorgen. Arbeitsunfähigkeit im Visier Anstatt seine Energie auf die Suche nach einem schweißtreibenden Beruf zu verschwenden, der seiner gesamte Lebenseinstellung zuwiderlaufen würde, setzt Andreas aber alles daran, um eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zu ergattern. Dann würde er nämlich weiterhin fürs Zuhausebleiben vom Staat subventioniert werden. Doch wie stellt man es an, als arbeitsunfähig zu gelten?

Die Lösung soll für Fussel etwas sein, von dem man in der Neuzeit immer öfter hört: ein nachgewiesenes Burn-out-Syndrom. Also macht sich Andreas daran, sich ein solches zuzulegen und landet prompt in einer Klinik für Gestresste und Ausgebrannte.
(LP)

Bildergalerie: Lennestädter FilmCafé zeigt „Happy Burnout“