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Lennestadt, 12. Januar 2019

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Lennestadt: Eine Hymne zum Stadtjubiläum

Das Hymnen-Team bei der Uraufführung im Pädagogischen Zentrum in Meggen.
Das Hymnen-Team bei der Uraufführung im Pädagogischen Zentrum in Meggen.
Foto: privat
Lennestadt. Eine eigene Hymne für die Stadt Lennestadt: Pünktlich zum 50-jährigen Bestehen ist diese nun der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Zuvor hatte sich ein neunköpfiges Gremium zusammengefunden, um Text und Melodie auszuarbeiten. Das Ergebnis: ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk!

Anfang 2018 traf sich die Gruppe zum ersten Mal. „Sofort war klar: Wir brauchen etwas, mit dem sich alle Lennestädter identifizieren können. Es sollte authentisch sein“, so Simon Eickhoff aus Halberbracht, der unter anderem bei der Hymne mitwirkte. Es sei nicht einfach gewesen, einen Text zu verfassen, der für 43 Ortsteile in Lennestadt gleichermaßen stehen soll.

Neben ihm gehören Volker Eberts (Bilstein), Susanne Falk (Hachen), Angelika Henrichs (Grevenbrück), Christa Maria Jürgens (Grevenbrück) Simone Kaiser (Grevenbrück), David Löher (Altenhundem), Michael Nathen (Sporke) und Martin Steinberg (Kirchveischede) dem Team an. Die Bearbeitung für die Lennestädter Musikvereine übernahm Tim Hüttemeister aus Elspe, während Michael Nathen, der die Hymne vertont hat, eine Version für die Chöre im Stadtgebiet verfasste.  Hymne soll sich über 2019 hinaus etablierenSimon Eickhoff hofft, dass sich die „Lennestadt-Hymne“ fest bei den Veranstaltungen 2019 und auch darüber hinaus etabliert. „Es gibt eine Chorfassung und es wird eine weitere für Musikvereine geben“, sagt Eickhoff. „Sie soll zu allen möglichen Anlässen gesungen und gespielt werden.“

Inhaltlich greift sie unter anderem auf die Gründungsphase zurück. „Altenhundem und Grevenbrück wollten beide der Hauptsitz der Stadt Lennestadt sein“, so Eickhoff. Weiterhin werden Wurzeln, wie etwa Höfe, Bergbau und Stahl, die die Stadt zu dem gemacht hat, was sie heute ist, in der drei-strophigen Hymne erwähnt. Überraschende Uraufführung in Meggen Am Freitag, 4. Januar, ist die Hymne uraufgeführt worden. Unter Mitwirkung der Philharmonie Südwestfalen, die zum  Neujahrskonzert ins Pädagogische Zentrum in Meggen eingeladen hatte, präsentierte das Gremium das „Geburtstagsständchen“. Hierfür hatte Nathen eine eigene Orchester-Fassung geschrieben. „Das war schon geil“, blickt Eickhoff, der in den Bands „The Oak Yard“ und „Veischede Live“ aktiv ist, auf diesen besonderen Abend zurück.

Beim Dreikönigskonzert am Sonntag, 6. Januar, im Lennestädter Rathaus wurde zudem die Chorfassung zum ersten Mal vorgetragen, ebenso wie bei der Thomas-Morus-Bürgerbegegnung am Mittwoch, 9. Januar. Eickhoff glaubt daran, dass die „Lennestadt Hymne“ ein fester Bestandteil im Kulturwesen wird: „Wir haben sehr viele positive Rückmeldungen bekommen.“  Die Lennestadt-Hymne, aufgeführt bei der Thomas-Morus-Sitzung vom Jungen Chor TonArt Meggen:
Ein Artikel von Nils Dinkel

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