Nachrichten Kultur
Lennestadt, 02.06.2021

Modellprojekt öffnet 1800 Besuchern die Tore

Jubel beim Elspe Festival: Premiere vom „Ölprinz“ am 2. Juli

Freuen sich auf die Ölprinz-Saison: Bürgermeister Tobias Puspas (l.), Geschäftsführer Philipp Aßhoff (2.v.l.), Cowboys, Indianer - und natürlich Pferd Herkules.
Freuen sich auf die Ölprinz-Saison: Bürgermeister Tobias Puspas (l.), Geschäftsführer Philipp Aßhoff (2.v.l.), Cowboys, Indianer - und natürlich Pferd Herkules.
Kerstin Sauer
Elspe. Nicht nur Pferd Herkules scharrte vor seiner Postkutsche unruhig mit den Hufen und schien im sandigen Boden der Elspe-Festival Bühne nach Öl graben zu wollen. Auch Geschäftsführer Philipp Aßhoff und Bürgermeister Tobias Puspas konnten es sichtlich nicht erwarten, den zahlreichen Pressevertretern die frohe Botschaft zu verkünden: Am 2. Juli findet beim Elspe Festival die Premiere von „Der Ölprinz“ statt.

Nachdem die Spielzeit 2020 Corona zum Opfer gefallen war, dürfen jetzt, ein Jahr später, endlich wieder Cowboys, Indianer und Banditen über die große Bühne galoppieren. Möglich ist das durch das in NRW in dieser Größenordnung einzigartige Modellprojekt „Elspe Festival“. Neben einigen wenigen weiteren Projekten in NRW hatte auch Lennestadt den Zuschlag zur Modellkommune erhalten und darf sein Konzept nun in die Tat umsetzen. Und wie das aussieht, erklärten Bürgermeister Puspas und Geschäftsführer Aßhoff am Mittwoch, 2. Juni, in der prächtigen Kulisse der Festivalbühne.

Wer als erstes auf der Bühne erschien? Klar: Herkules. Denn der Gute hatte die ehrenvolle Aufgabe, die Postkutsche zu ziehen, in der Bürgermeister und Geschäftsführer Western-like auf der Bühne erschienen.

„Mit unserem Modellprojekt möchten wir einen Beitrag zur Rückkehr in ein „normales“ öffentliches Leben leisten“, erklärte Puspas und verwies vor allem auf die bis ins kleinste Detail durchdachten Sicherheitsstandards. „Wir möchten den Gästen nicht nur eine tolle Veranstaltung, sondern bestmögliche Sicherheit bieten. Wir garantieren, dass sie sich nicht auf ein gefährliches Wagnis einlassen – das machen nur die Cowboys und Indianer auf der Bühne.“

Ein indianisches Amulett für jeden Besucher

Konkret heißt das, dass jeder Zuschauer – nachdem er ein Ticket gekauft hat – sich in einem System, das aktuell programmiert wird, registriert. Am Tag des Besuches erhält dann jeder Gast, jeder Mitarbeiter und jeder Darsteller ein „indianisches Amulett um den Hals“, wie Puspas augenzwinkernd sagte: „Ein moderner Token, der den ganzen Tag getragen werden muss und anhand dessen wir im Falle einer Infektion genau nachverfolgen können, wo genau Kontakte bestanden.“


Denn, so betonte Puspas: „Es soll im Ernstfall keine Quarantänepflicht mit der Gießkanne verteilt werden, sondern informiert werden dann wirklich nur die Menschen, die Kontakt hatten.“

Dass die Karl-May-Festspiele nicht in der Form stattfinden können, wie es die Fans des Wilden Westens aus den Vorjahren gewohnt seien, stehe außer Frage, so Geschäftsführer Philipp Aßhoff mit Blick in den Zuschauerraum: „1800 Besucher dürfen sich bei jeder Veranstaltung hier aufhalten.“ Zum Vergleich: Normalerweise bestehen Kapazitäten von bis zu 4000 Gästen. Jede zweite Sitzreihe wird entfernt und zwischen zwei verschiedenen Haushalten ist immer ein freier Platz.

35.000 Tickets aus 2020 übertragen

35.000 Tickets, die bereits für das vergangene Jahr gebucht waren, wurden auf diese Saison übertragen. Doch es bestehen noch weitaus mehr Kapazitäten für weitere Besucher: 47 Vorstellungen à 1800 Gästen sind sind bis zum 5. September geplant, neben der Aufführung des „Ölprinzen“ gibt es außerdem zwei weitere Shows, Live-Musik und die Außengastronomie.

Optimistische Ziele und begeisterte Initiatoren: „Wir wuppen das“, war sich Martin Steinberg (Öffentlichkeitsarbeit und Kultur bei der Stadt Lennestadt) sicher. Zustimmendes Nicken von allen zwei- und vierbeinigen Beteiligten auf der Bühne. Begeisterung, als die Kanone ihren Schuss abfeuerte und das Gerüst auf dem „Berg“ mit einem ohrenbetäubenden Knall in Flammen aufging.


Nur Herkules scharrte im Boden weiter stoisch nach Öl….

Ein Artikel von Kerstin Sauer

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