Nachrichten Kultur
Lennestadt, 11. März 2019

130 Mitwirkende in Altenhundem

Jenkins‘ Weltmusik „Stabat Mater“ vereint acht Nationen auf der Bühne

Murat Çakmaz, ein Virtuose auf der Ney.
Murat Çakmaz, ein Virtuose auf der Ney.
Foto: privat
Altenhundem. Der Kirchenchor St. Bartholomäus Meggen präsentiert am Sonntag, 24. März, ab 17 Uhr gemeinsam mit der Sankt Barbara-Kantorei Krakau in der St. Agatha-Kirche in Altenhundem ein kulturelles Highlight: 130 Mitwirkende aus acht Nationen präsentieren das Werk „Stabat Mater“ von Karl Jenkins.

Damit möchte der Chor nicht nur der Stadt Lennestadt zum 50-jährigen Stadtjubiläum und der St. Bartholomäus Kirchengemeinde Meggen zum 150-jährigen Bestehen gratulieren. Auch den Komponisten von „Stabat Mater“, Karl Jenkins, möchte man mit diesem Projekt zum 75. Geburtstag ehren.

130 Mitwirkende aus acht Nationen führen dieses Werk, einen Mix aus geistlicher und ethnischer Musik, Filmmusik und Sinfonik, in der Altenhundemer Pfarrkirche auf. Die Sänger und Musiker kommen aus Deutschland, Polen, Türkei, Ungarn, Israel, Südkorea, Japan und Großbritannien. Musikalische Welten werden vereint Die Musik, die durch ihre Klangvielfalt in ihren Bann zieht, vereint musikalische Welten. Klassische Arien vereinen sich mit orientalischem Gesang und klassischer Chorgesang singt zum Rhythmus ethnischer Perkussion. Neben der englischen Sprache finden sich in diesem Werk die bedeutenden Sprachen der Zeit Jesu und Maria: Latein, Griechisch, Hebräisch, Aramäisch und Arabisch.

Das armenische Rohrblasinstrument Duduk (oder Ney) verstärkt den Bezug mit einem dunklen Klang. Sie wird von Murat Çakmaz, einem Virtuosen auf der Ney, gespielt. Er stammt aus einer klassischen Musikerfamilie; als Sohn türkischer Eltern wurde er 1972 in Wesel geboren.

Neben namenhaften Weltmusikprojekten und zahlreichen Fernsehauftritten u.a. bei WDR, ARD, ZDF und ARTE hat Çakmaz bei unzähligen Studioproduktionen mitgewirkt, u.a. in den Bereichen Musiktherapie, Sufimusik, Jazz, Weltmusik, Klezmer, Balkanmusik, Klassische Musik, Orientalische Musik sowie Filmmusik. Solistin aus der Türkei Ebenfalls aus der Türkei stammend ist die Solistin Başak Ceber, sie singt die ethnischen Gesänge und Improvisationen. Ihre Gesangskarriere begann sie im Alter von sieben Jahren im Kinderchor des TRT (Türkisches Radio und Television) und führte diese ab 2003 als Sopran im Jugend Klassikchor des TRT fort.
Solistin Başak Ceber.
Ihre musikalische Ausbildung startete sie mit dem Bachelorstudium bei Prof. Ayşe Sezerman in Operngesang am Musikkonservatorium der Universität zu Istanbul als Mezzosopran. 2015 folgte das Masterstudium an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln bei Prof. Mechthild Georg, welches sie 2018 mit Erfolg abschloss.

Ein Wiedersehen gibt es mit der Solistin Anna Pehlken aus Köln, die schon viele Male mit dem Kirchenchor Meggen Konzerte gesungen hat. Die polnische Sopranistin zeichnet sich durch ihre große künstlerische Vielseitigkeit aus; ihr umfangreiches Repertoire umfasst Lied, Oper, Oratorium, Kirchenmusik, Neue Musik, Musical, Theater- und Filmmusik.
Solistin Anna Pehlken.
Anna Pehlken wird die klassischen Arien im Stabat Mater singen. Sie begann ihre umfassende musikalische Ausbildung an der Staatlichen Musikschule in Krakau, die sie mit Auszeichnung absolvierte. Im Anschluss studierte sie an der Krakauer Musik-Akademie Flöte und Gesang.

Nach ihrer Diplomprüfung, die sie ebenfalls mit Auszeichnung ablegte, schloss sie 2008 ihr Studium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit dem Konzertexamen ab. Anna Pehlken arbeitet international, im August 2016 wurde sie als Solistin zum Weltjugendtag in Krakau eingeladen und sang beim Via Crucis und in der Aussendungsmesse vor Papst Franziskus. Kammerorchester der Dortmunder Philharmoniker Ebenfalls ein Wiedersehen gibt es mit dem Kammerorchester der Dortmunder Philharmoniker. Seit mehreren Jahren begleitet das Orchester den Kirchenchor St. Bartholomäus Meggen bei großen geistlichen Konzerten. In größeren und kleineren Besetzungen kommt das Profi-Orchester immer wieder gerne nach Lennestadt.

Seit Mitte 2018 proben die beiden Chöre aus Meggen und Krakau parallel für dieses große Konzert. Die beiden Chorleiter Harald Jüngst und Wieslaw Delimat arbeiten stets eng miteinander.  Dirigent des Konzertes Stabat Mater ist Prof. Delimat, Chorleiter Harald Jüngst wird die Orgel spielen.
Harald Jüngst und Wieslaw Delimat bei der Probe am 23. Februar in Meggen.
Dieses besondere Konzert-Event, veranstaltet vom Kirchenchor St. Bartholomäus Meggen, wird ermöglicht durch die Unterstützung der Volksbank Bigge Lenne eG und des Landesmusikrates Nordrhein-Westfalen.

Eintrittskarten gibt es noch bei allen Mitgliedern des Kirchenchores Meggen, in der Buchhandlung Hamm in Altenhundem und online (siehe Link). 
(LP)

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