Nachrichten Kultur
Kreis Olpe, 02.09.2021

Großes Engagement im Bereich Musik und Theater

Ulrike Wesely erhält Kulturpreis des Kreises Olpe

Preisverleihung im Kreishaus Olpe: (v.l.) Landrat Theo Melcher, Preisträgerin Ulrike Wesely, Kreisheimatpflegerin Susanne Falk und Michael Hecken, Vorsitzender im Ausschuss für Sport und Kultur.
Preisverleihung im Kreishaus Olpe: (v.l.) Landrat Theo Melcher, Preisträgerin Ulrike Wesely, Kreisheimatpflegerin Susanne Falk und Michael Hecken, Vorsitzender im Ausschuss für Sport und Kultur.
Lorena Klein
Kreis Olpe/Silberg. Der Kulturpreis des Kreises Olpe wurde am Mittwoch, 1. September, an die Sängerin, Schauspielerin und Theaterpädagogin Ulrike Wesely aus Silberg verliehen.

Die einstimmige Entscheidung der Jury steht schon seit 2020 fest: Ulrike Wesely sollte die nächste Kulturpreisträgerin werden. Corona-bedingt musste der Drei-Jahres-Rhythmus der Preisverleihung jedoch gebrochen werden und die Theaterpädagogin sich noch ein weiteres Jahr gedulden.

Die gebürtige Albaumerin studierte Gesang, Theater und Pädagogik in Köln. Doch nach ihrem Studium zog es sie mit ihrem Mann zurück nach Kirchhundem, ins 429-Seelen-Dorf Silberg: Das Sauerland ist ihre Heimat und dort fühlt sie sich verwurzelt. Gerade deswegen liegt ihr die Förderung von Kunst und Kultur im ländlichen Raum am Herzen. Mit der Gründung des Vereins „MuT Sauerland“ im Jahre 2008 ahnte der Rest der Region noch nicht, wie sehr das Kulturgut Schrabbenhof, gegründet 2013, in den folgenden Jahren aufblühen würde.

Landrat Theo Melcher überreichte die Urkunde an Preisträgerin Ulrike Wesely.

Wesely holte zahlreiche Künstler in die Region. So fand zum Beispiel bereits eine Schnitzeljagd mit Horst Lichter statt, jedoch ist es ihr genauso wichtig, Künstler in der Region entdecken. Besonders Jugendprojekte liegen Ulrike Wesely am Herzen: Ein Großteil des innovativen und vielseitigen Angebots auf dem Schrabbenhof richtet sich an Jugendliche. Selbst im Lockdown machte Wesely keine Pause: Kultur-Fans ermöglichte sie ein digitales Angebot in Form von YouTube-Clips.

„Ohne Kultur ist alles nichts“

Die Begrüßung zu Beginn des Festakts im Kreishaus erfolgte durch den Vorsitzenden im Ausschuss für Sport und Kultur, Michael Hecken. Im Fokus seiner Rede stand die Bedeutung der Kulturszene, welche in Diskussionen rund um Corona-Maßnahmen häufig als „nicht systemrelevant“ abgetan wurde und immense Einschränkungen erfahren musste. Hecken zitierte: „Kultur ist nicht alles, aber ohne Kultur ist alles nichts“.


Anschließend überreichte Landrat Theo Melcher den Kulturpreis an die Preisträgerin. In seiner vorangehenden Rede nannte er einige Eckdaten und eindrucksvolle Fakten zu Ulrike Weselys bisherigen Leistungen im Bereich Musik und Theater.

„Sie bringt Menschen zum Strahlen“

Der Verleihung des Preises inklusive Blumenstrauß schloss sich die Laudatio von Kreisheimatpflegerin Susanne Falk an. „Dieser Preis zeichnet Verdienste aus, die ganz nah an den Menschen sind“, erklärte sie und betonte die Bodenständigkeit der Preisträgerin. „Ulrike Wesely bringt Menschen in ihrem Umfeld zum Strahlen“, führte sie fort. Trotz ihrer zahlreichen eigenen Talente seien es die Mitmenschen und die Teamarbeit, die bei Ulrike Wesely im Vordergrund stehen.

Darauf hatte Ulrike Wesely selbst das Wort: „Dieser Preis ist eine Würdigung“, erklärte sie und staunte selbst über das, was sie in den letzten Jahren erreicht hat. Doch vor allem ist sie dankbar. Dankbar für all die Unterstützung, die sie erhalten hat und dankbar für „das große Netzwerk an tollen Künstlern“, welches über die Jahre entstanden ist.

Für die musikalische Begleitung zwischen den Reden sorgten Michael Nathen am Flügel und Esther Delport an der Violine – zwei Mitglieder des „Trio Blond“, in welchem Wesely normalerweise das dritte Glied am Cello bildet. Der Name, so stellte Wesely fest, sei aufgrund der veränderten Haarfarben zwar nicht mehr ganz aktuell, doch die Klänge der beiden Musiker sorgten im ganzen Publikum für Gänsehaut und ernteten immer wieder tosenden Applaus.


Im Anschluss an die Preisübergabe stießen die Anwesenden mit einem Glas Sekt auf die Preisträgerin an.

Die Jury
  • Wolfgang Hesse (Vorsitzender des Ausschusses für Sport und Kultur)
  • Robert Peter Kirchner-Quehl (Stellvertretener Vorsitzender)
  • Monika Löcken (Museumsleiterin)
  • Dr. Susanne Schulte (Kulturwissenschaftlerin)

Ein Artikel von Lorena Klein

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