Nachrichten Kultur
Kreis Olpe, 19. März 2020

Evangelischer Kirchenkreis informiert über Einschränkungen

Trauerfeiern nur im kleinen Kreis – Taufen und Trauungen verschieben

Die evangelische Erlöserkirche in Attendorn.
Die evangelische Erlöserkirche in Attendorn.
Foto: privat
Kreis Olpe. Auch der Evangelische Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg und seine 23 Kirchengemeinden müssen sich in vielen Bereichen den Veränderungen und Anforderungen durch die politischen Beschlüsse rund um die Corona-Pandemie anpassen.

Dies bringt im kirchlichen Leben im Kirchenkreis, zu dem auch die evangelischen Gemeinden in Attendorn, Finnentrop, Lennestadt und Kirchhundem gehören, ab sofort Einschränkungen mit sich. Hier ein Überblick:

1. Gottesdienste
Die Gottesdienste fallen bis Ende der Osterferien aus. Ob Kirchen für das persönliche Gebet und das Anzünden einer Kerze geöffnet sind, entscheiden die Kirchengemeinden jeweils vor Ort.

2. Trauerfeiern
Beerdigungen werden weiterhin durchgeführt, sollen aber nur noch im kleinen Kreis möglich sein. Die maximale Anzahl der Teilnehmenden wird dann begrenzt werden. Die genaue Anzahl wird durch die Kommune festgelegt.

3. Taufen
Taufen sollen möglichst verschoben werden. Sollten Taufen nicht verschiebbar sein, sollen diese im Familienkreis zu einer gesonderten Zeit durchgeführt werden.

4. Trauungen
Trauungen sollten verschoben werden. Sollte eine Trauung zwingend durchgeführt werden, dann in einem kleinen Kreis. Die genaue Anzahl der Teilnehmenden wird durch die Kommune festgelegt.

5. Konfirmationen
Jede Kirchengemeinde wird so zeitnah wie möglich den Konfirmationstermin festgelegen. Da dies unter den derzeitigen Umständen sehr schwierig möglich ist, wird eine Verlegung in den September empfohlen.

6. Presbyterien
Trotz der Presbyterien-Neuwahlen in den Kirchengemeinden, bleiben die bisherigen Presbyterien bis zur Einführung der neuen Presbyterien im Amt. Empfohlen wird hier keine Neueinführung vor dem 26. April. Bis dahin bleibt das alte Presbyterium bestehen.
Klaus Majoress, der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises.
„Diese Maßnahmen fallen uns von Herzen schwer, weil wir der festen Überzeugung sind, dass die Menschen in unserem Kirchenkreis gerade in dieser schweren Zeit die Angebote unseres kirchlichen Lebens dringend benötigen und wünschen“, so Klaus Majoress, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg.

„Für uns sind die gesetzlichen Verordnungen der Kommunen, von Bund und Land aber auch immer bindend. Wir als Kirchenkreis arbeiten mit unseren Kirchengemeinden an kreativen Lösungen, um den Menschen in dieser schweren Zeit beizustehen und unsere gute Botschaft – jetzt erst recht – zu verkünden.“
(LP)

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