Nachrichten Kultur
Kreis Olpe, 31. Juli 2017

Christian Pospischil versichert einmalige Überschneidung

Stadtfeste in Attendorn und Lennestadt: Zwei Großveranstaltungen kollidieren

Das Stadtfest in Altenhundem hat seinen festen Termin am dritten Wochenende im August.
Das Stadtfest in Altenhundem hat seinen festen Termin am dritten Wochenende im August.
Symbolfoto: Kerstin Sauer
Kreis Olpe. Zu den Großveranstaltungen im Kreis Olpe zählen auch die zwei großen Stadtfeste in Attendorn und Lennestadt. Dieses Jahr müssen sich manche Besucher allerdings entscheiden, wo sie hingehen – nach Attendorn oder Lennestadt? Denn beide Veranstaltungen fallen auf das dritte Wochenende im August.

Normalerweise haben beide Städte ihre festen Termine für die Feste: Lennestadt am dritten Augustwochenende und Attendorn am ersten Septemberwochenende. Zum ersten Mal kollidieren beide Großveranstaltungen. In diesem Jahr habe es einfach nicht anders hingehauen, erklärte Attendorns Bürgermeister Christian Pospischil auf LP-Anfrage. Am ersten Septemberwochenende hätte es zu viele Konkurrenzveranstaltungen gegeben.

Jetzt sei es zwar auch keine optimale Konstellation, aber er versicherte, dass dieser parallele Termin einmalig bleibe. „Wir haben relativ viel Zulauf aus dem Märkischen Kreis, deshalb mussten wir uns auch darum kümmern, dort so wenige Konkurenzveranstaltungen wie möglich zu haben“, so Pospischil. Es hätte auch keine anderen terminlichen Ausweichmöglichkeiten gegeben. Hundt: „Das ist für beide Feste nicht gut" Eine Rücksprache hatte es mit der Stadt Lennestadt erst nicht gegeben, aber Christian Pospischil versicherte Bürgermeister Stefan Hundt im Nachhinein, dass diese Kollision einmalig bleibe. Attendorns Bürgermeister glaubt zudem nicht, dass es negative Auswirkungen auf die Besucherzahlen haben könne. „Ich glaube nicht, dass die Besucher weg bleiben. Beide Stadtfeste können auch parallel stattfinden.“

Lennestadts Bürgermeister Stefan Hundt sieht der Kollision nicht so positiv entgegen: „Das ist für beide Feste nicht gut. Nicht, wenn sie so nah aneinander liegen.“
Ein Artikel von Christine Schmidt

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