Nachrichten Kultur
Kreis Olpe, 20. Juni 2018

„Night of Sounds“

150 Musiker in Topform begeistern Publikum in Schmallenberg

„Night of Sounds“ 150 Musiker in Topform begeistern Publikum
Foto: privat
Kreis Olpe/Hochsauerlandkreis „Wahnsinn!“, „Berührend!“, Gänsehaut pur!“ Das waren einige Kommentare, die denjenigen über die Lippen kamen, die die Stadthalle Schmallenberg am Samstag, 16. Juni, verließen. Die Volksbank-Gala „Night of Sounds“, von 150 Musikern aufwändig gestaltet und auf höchstem Niveau glamourös präsentiert, hatte beim Publikum immense Begeisterung hinterlassen.

Bereits beim Betreten der Halle war eine besondere Atmosphäre spürbar gewesen. In dem abgedunkelten Saal wurde das Publikum im Vorfeld durch eine zehn Meter breite Projektion mit Bildmaterial aus den Vorjahren auf das Konzert eingestimmt. Die 14 Meter breite Bühne war zu Beginn eingehüllt in einen bis zur Decke ragenden weißen Vorhang, so dass das Publikum nur erahnen konnte, was später passieren würde. Nach einem Countdown dann der Schatten des musikalischen Leiters Michael Nathen auf der riesigen Leinwand. Als der und seine Silhouette den Taktstock hob, ein kristallklarer Klang eines gewaltigen Klangkörpers, der den Saal erfüllte. Der Startschuss, mit „Europes“ Hit „Final Countdown“, gespielt von der Jungen Philharmonie Lennestadt und den Chören Aviva, Gaudium und Junger Chor Eslohe.

Nach dem Intro des Songs gab es das erste große Überraschungsmoment. Plötzlich fiel der riesige Vorhang zu Boden, Feuerwerk schoss in den Himmel und ein angenehmes abgestimmtes Lichtspiel strahlte dem Publikum entgegen. Als Publikum war man direkt ergriffen von diesem harmonischen musikalischen Klangkörper und der Stimmung im Saal. Uraufführung für „Ave Maria“-Interpretation Das Konzertprogramm der diesjährigen „Night of Sounds“ enthielt Stücke aus mehr als 400 Jahren Musikgeschichte und war ein ausgewogener Mix aus Klassik, Pop und Operette. Ganz still war es im Saal bei der Meditation von Charles Gounod. Das Stück basiert auf dem Motiv des „Ave Maria“ von Franz Schubert und wurde virtuos an der Violine dargebracht von der Konzertmeisterin Esther Delport-Lamanna. In dieser Form gespielt von Chor und Orchester, war es an diesem Abend sogar eine Welturaufführung. Der „Welttenor“ aus Arpe, wie ihn Gisbet Baltes ankündigte, hieß Ralf Schmidt, und der begeisterte mit einem Bravourstück für Tenöre, dem Wolgalied von Franz Lehár. Das die 100 Stimmen des „Night of Sounds“-Chores perfekt eingestellt sind, war unter anderem Stimmbildnerin Christa Maria Jürgens zu verdanken. Die Altistin erzeugte eine ergreifende Stimmung bei ihrem Solostück „Jerusalem of Gold“ von Naomi Schemer. Und dass der Chor stimmlich perfekt eingestellt ist, bewies er unter anderem bei dem schwungvollen vorgetragenen „Don’t stop me now“ von Queen. Hommage an Schmallenberg Stars von einst In den 60er und 70er Jahren hatten zwei Schmallenberger für Furore in der deutschen Schlagerszene gesorgt: Renate und Werner Leismann waren bekannte Starts jener Zeit. In einer Hommage an diese Künstler wurde ihr Hit „Ein Schlafsack und eine Gitarre“ von Anke Eberts und Julian Tigges optisch und gesanglich perfekt in Szene gesetzt.

Die Junge Philharmonie Lennestadt war an diesem Abend mit knapp 60 Musikern besetzt. Sein musikalisches Können bewies das Sinfonieorchester unter anderem unter anderem u.a. bei Mozarts Titus Ouvertüre oder in einer Interpretation von Ed Sheerans „Galway Girl“. Hier zeigten die einzelnen Instrumentalsolisten ihr ganzes Können. Ein besonderer Gastakteur an diesem Abend: Gene Garcia, der für die „Night of Sounds“ eine Fahrt von rund 2000 Kilometern auf sich nahm. Der Spanier war auf Einladung seines Freundes und Schlagzeugers des Orchesters, Israel Sánchez Marcelo, extra aus seiner Heimat angereist. Garcia ließ Frank Sinatra in einem Medley wieder auferstehen. Rockmusik war dann angesagt bei „I’d do anything for love“ von Meat Loaf, das der Spanier gemeinsam mit Anke Eberts sang. 

Das „Night of Sounds“-Team war wie gewohnt auch für eine Überraschung gut. Und so war die Hebefigur und Tanzeinlage von Sebastian Tigges und Vanessa Kramer bei „Time of my Life“ ein weiteres optisches und künstlerisches Highlight. Das gesamte Programm wurde mit einem bis ins Detail ausfeilten Licht- und Tonkonzepts in Szene gesetzt. Die Stimmungen der einzelnen Titel wurden so authentisch verstärkt, und das Publikum fühlte sich förmlich in andere Welt mitgenommen und als Teil eines großen Ganzen. Stimmige Dramatik bis zum Schluss Das gesamte Programm wurde von heimischen Akteuren geplant und auf die Bühne gebracht. So stammen auch die Arrangements von heimischen Künstlern. Dirigent Michael Nathen und Tobias Schütte hatten den Musikern die passenden Stücke auf den Leib geschrieben und ein Programm zusammengestellt, das bis zum Ende eine stimmige Dramatik beinhaltete. Da fehlten auch ganz große Hymnen nicht. Sopranisatin Simone Kaiser überzeugte in Charles Gounods „Gallia“, das zusammen mit Chor und Orchester gespielt wurde. Und bei den Finalstücken war noch einmal Gänsehaut pur angesagt. „You’ll never walk alone“ und Händels „Halleluja“ bildeten den Abschluss eines rundum gelungenen Konzerts.

Durch das Programm führte ein glänzend aufgelegter Gisbert Baltes, der es immer wieder verstand, das Konzertprogramm zugleich humorvoll und niveauvoll zu gestalten. 

Die veranstaltenden Chöre Aviva, Gaudium, Junger Chor Eslohe und die Junge Philharmonie Lennestadt bedankten sich ganz herzlich bei allen Helfen, Unterstützen und Sponsoren, allen voran bei der Volksbank Bigge Lenne und der Firma Falke, die dieses Ereignis möglich gemacht haben.
(LP)

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