Nachrichten Kultur
Kirchhundem, 08. April 2019

„Feuer und Wasser - die bewegende Schatztruhe“

Naturpark-Infozentrum Oberhundem/Saalhausen feierlich eröffnet

(von links) Köhler Wendelin Kebbe, Bürgermeister Andreas Reinéry, Vorsitzender Bernd Fuhrmann, Köhler Georg Sasse, Susanne Kues-Gertz und Köhler Thomas Richter.
(von links) Köhler Wendelin Kebbe, Bürgermeister Andreas Reinéry, Vorsitzender Bernd Fuhrmann, Köhler Georg Sasse, Susanne Kues-Gertz und Köhler Thomas Richter.
Foto: Celine Kebben
Oberhundem/Saalhausen. Bei strahlendem Sonnenschein ist am Sonntagnachmittag, 7. April, das Naturpark-Infozentrum „Feuer und Wasser - die bewegende Schatztruhe“ eröffnet worden: zuerst am Haus des Gastes in Oberhundem, dann am Kur- und Bürgerhaus in Saalhausen.

Andreas Reinéry, Bürgermeister der Gemeinde Kirchhundem, und Bernd Fuhrmann, der Vorsitzende des Naturparks Sauerland Rothaargebirge, stellten das Infozentrum vor, das vom Verkehrs- und Kneippverein Saalhausen und vom Kur- und Verkehrsverein Oberhundem unterstützt und betreut wird.  Zwei Stationen Als eines von insgesamt sechs sogenannten Eingangsportalen ist das Naturpark Infozentrum „Feuer und Wasser“ das Einzige, das aus zwei Stationen besteht. Es bietet viele Aktivitäten und Informationen rund um die Themen „Bach und Wiese“, „Köhlerei“ sowie „Fluss und Wald“.

An jedem der beiden Standorte wird mit einer multimedialen interaktiven Informationswand ein spezielles Themenkonzept umgesetzt: Saalhausen steht mit dem Thema „Lebensraum Fluss“ für das Wasser und Oberhundem mit dem Thema „Köhlerei“ für das Feuer. Zu virtuellen Entdeckungstouren lädt ein Multitouch-Tisch ein, der mit Wissenswertem über die Juwelen, Infozentren und Besonderheiten der Flora und Fauna gefüllt ist.
Multitouch-Tisch im Infozentrum Oberhundem
Die beiden Stationen sind über einen acht Kilometer langen Wander- und Radweg (Radwegenetz Südwestfalen) miteinander verbunden. So kann man den Besuch der beiden Stationen gut mit einer Wanderung oder eine Fahrradtour verbinden.

Bernd Fuhrmann stellte das Infozentrum vor: „Der Naturpark Sauerland Rothaargebirge steht in besonderer Weise für den Schutz von Umwelt und Natur. Uns ist es wichtig, gerade Kindern Wissen mit der Natur und Region zu vermitteln. Sie sind unsere Zukunft - und die Zukunft unserer Umwelt." Schatztruhen und Juwelensuche Alle drei Jahre richtet die Landesregierung den Wettbewerb der Naturparks aus. Der Naturpark Sauerland Rothaargebirge konnte auf Anhieb nach seiner Gründung 2015 mit seinem Konzept „Neue Naturschatzinsel in Nordrhein-Westfalen“, einer Vision von sogenannten Schatztruhen und Juwelen im Naturpark, den 1. Platz erzielen. Unterstützt wurde das Projekt durch eine dreijährige Förderung von mehr als 300.000 Euro des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.  Schatztruhen Im ersten Projektabschnitt des Landeswettbewerbs suchte der Naturpark innerhalb seiner Gebietskulisse seine „Schatztruhen“: Infozentren, in denen die Besucher Informationen zum Naturpark und zur Naturparkarbeit im Allgemeinen erhalten können. Aus insgesamt 14 Bewerbungen wurden durch eine Jury sechs „Schatztruhen“ ausgewählt: Bad Berleburg, Burbach, Lennestadt und Kirchhundem sowie Medebach, Hemer und Meinerzhagen. 

Unter aktiver Beteiligung der Bevölkerung und Gäste suchte man besondere Orte innerhalb des Naturparks – Orte, die verzaubern und mit persönlichen Geschichten verbunden sind. Ziel war es, aus den eingereichten persönlichen „Juwelen“ im Naturpark eine Auswahl zu treffen und mit dieser Auswahl die Schatztruhen zu füllen. Alle Schatztruhen und Juwelen werden auf einer digitalen und analogen „Schatzkarte“ dargestellt. Familiäre Atmosphäre„Mit dem Standort Oberhundem ist eine wunderbare Symbiose zwischen Infozentrum, Natur und Umwelt mit einer einmaligen familiären Atmosphäre. Ich wünsche mir als Vorsitzender, dass in diesen Räumen noch viele lehrreiche und spannende Momente folgen werden", sagte Bernd Furhmann.

Sein Dank galt allen Beteiligten, die sich für die Idee und den Aufbau des Naturparkinfozentrums stark gemacht haben: „Herzlichen Dank für dieses Engagement - es ist einfach toll zu erleben, wie vor allem die Kinder in die Schätze des Naturparks Sauerland Rothaargebirge eintauchen. Das ist genau das, was wir erreichen wollen.“ Nachhaltigkeit und Zukunftsorientierung Auch Bürgermeister Andreas Reinéry zeigte sich begeistert darüber, das Infozentrum nun eröffnen zu können: „Der Naturpark, jung in dieser Form und zweitgrößter in der Bundesrepublik, ist für mich, für Kirchhundem und unsere Partner ein Leuchtturm, ein Wegweiser und unverzichtbarer Mitspieler mit Blick auf naturnahen Tourismus, auf Nachhaltigkeit und Zukunftsorientierung." Neben dem offiziellen Teil stand ein vielfältiges Programm mit kleinen Exkursionen zu den Themen Lebensraum Bach, Kräuter und Köhlerei an: Das Programm startete in Oberhundem mit einer Bachuntersuchung unter der Leitung von Christoph Schwermer im Kurpark Oberhundem. Anschließend fand eine Kräuterwanderung mit Umwelt- und Kräuterpädagogin Liesel Kipp statt, außerdem wurden Kinderschminken und Gespräche mit den Oberhundemer Köhlermeistern Georg Sasse, Wendelin Kebbe, Thomas Richter und Christoph Kordes angeboten.

In Saalhausen begann die Eröffnung mit einer geführten Wanderung von Saalhausen nach Oberhundem mit Marianne Fischbach und einem Blick in die heimischen Wälder mit Ranger Ralf Schmidt. Entdecker-Touren Zukünftig werden die Angebote in den beiden Stationen durch „Outdoor-Angebote“ wie geführte Entdecker-Touren zu den Themen Bachuntersuchung, (Heil-)Kräuter, Bäume und Waldgeschichten sowie „Entdecker-Rucksäcke“ ergänzt, die gegen eine geringe Gebühr zum Verleih angeboten werden. Die Touren und Veranstaltungen werden in Zusammenarbeit mit der Tourist-Information, den Rangers des Landesbetriebs Wald und Holz NRW, Kräuterpädagogen sowie Natur- und Wanderführern aus der Region angeboten.
Ein Artikel von Celine Kebben

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