Nachrichten Kultur
Finnentrop, 02.09.2021

Überraschung bei Untersuchung der Glocke

Neues Dach und mehr: Marienkapelle in Lenhausen umfassend saniert

Beim Ortstermin an der Kapelle in Lenhausen (von links): Martin Vollmert, Veronika Schröer, Joachim Blume (alle Kirchenvorstand) Pfarrer Reimund Kinold, Bürgermeister Achim Henkel und Josef Wurm von der Stiftung der Sparkasse für die Gemeinde Finnentrop.
Beim Ortstermin an der Kapelle in Lenhausen (von links): Martin Vollmert, Veronika Schröer, Joachim Blume (alle Kirchenvorstand) Pfarrer Reimund Kinold, Bürgermeister Achim Henkel und Josef Wurm von der Stiftung der Sparkasse für die Gemeinde Finnentrop.
Christof Sieler
Lenhausen Die Marienkapelle auf dem Lehmberg erstrahlt in neuem Glanz. Die Katholische Kirchengemeinde „St. Anna Lenhausen“ als Eigentümerin des Gebäudes hat seit Anfang Mai das Schieferdach der Kapelle sanieren lassen. Außerdem wurden Malerarbeiten, Blitzschutz- und Erdarbeiten erledigt sowie die Glockenarmatur überarbeitet und elektrifiziert.

Die Baumaßnahme hat ca. 70.500 Euro gekostet und war damit etwas günstiger als veranschlagt. Neben einem Zuschuss des Erzbistums (25.000 Euro) und Denkmalfördermitteln der Gemeinde (10.000 Euro) wurde die Hälfte der Baukosten durch Spendengelder und Eigenmittel finanziert.

Die Stiftung der Sparkasse der Gemeinde steuerte 2.500 Euro bei. Die Scheckübergabe fand am Mittwochnachmittag, 1. September, an der Kapelle statt. Mit dabei waren neben Vertretern des Kirchenvorstandes und der Sparkasse auch Finnentrops Bürgermeister Achim Henkel und Pfarrer Reimund Kinold.

Das schmucke neue Schieferdach.

Die Marienkapelle wurde 1881/82 erbaut – zur Aufstellung der Pieta des aus Münster stammenden Künstlers Wilhelm Achtermann. Sie steht seit dem Jahr 1990 unter Denkmalschutz und hat 2010/11 bereits eine umfangreiche Innenrenovierung erhalten. „Pieta und Marienkapelle sind dem Dorf sehr wichtig, so dass es uns als Kirchengemeinde auch ein Herzensanliegen ist, das Gebäude in gutem Zustand zu erhalten“, betonte Joachim Blume vom Kirchenvorstand. Er bezeichnete die Marienkapelle als ein „Kleinod“.


Bei der Untersuchung der Glocke durch einen Sachverständigen gab es im Juni übrigens eine Überraschung. Statt der erwarteten Humpert-Glocke aus dem Jahr 1883 fand sich in der Kapelle eine Glocke aus dem Jahr 1709, die von einem bisher völlig unbekannten Glockengießer mit dem Namen „Marinus“ gegossen wurde. Die Glocke wird derzeit in Dorsten überholt und voraussichtlich Mitte September eingebaut.

(LP)

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