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Finnentrop, 03. Dezember 2017

„RS United“ bringen die Halle zum Beben

Gute Stimmung beim vierten „High Voltage“ Festival in Weringhausen

In Weringhausen sind am Samstag bei der vierten Auflage des "High Voltage" Festivals wieder die Verstärker aufgedreht worden.
In Weringhausen sind am Samstag bei der vierten Auflage des "High Voltage" Festivals wieder die Verstärker aufgedreht worden.
Fotos: Nils Dinkel
Weringhausen. Bereits die vierte Auflage des „High Voltage“ Festivals hat der Verein Rock-Society am Samstagabend, 2. Dezember, in Weringhausen gefeiert. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich, wie in den Vorjahren auch, wieder die unterschiedlichen Formationen der „Rock-Society United“-Band, die für diesen einen Termin die Stücke einstudierten. Außerdem spielten „High Roller“ aus Siegen, „Telepilot“ aus Lennestadt sowie „Knockin‘ On Pennys Door“ aus Finnentrop.

Als Opener des Abends betraten „High Roller“ die Bühne. Mit Songs aus dem Bereich Hard Rock machten sie ordentlich Dampf in der Schützenhalle, sodass die Besucher prompt eine Zugabe forderten. Die Musiker waren mit einem Bus mit etwa 25 treuen Fans nach Weringhausen gereist.

Die Siegener spielten unter anderem „Take a Walk“, „Let in Line“ oder „Nothing to Lose“. Kassierer Seba Stöber freut sich, „High Roller“ als neue Band bei der zu begrüßen: „Mit ihnen haben wir eine weitere Band aus dem Siegerland bei der Rock Society. Wir freuen uns, dass wir uns auch in der Siegener Szene beteiligen können. High Roller haben sich heute sehr gut verkauft.“ „Telepilot“ wieder liveNach langer Zeit standen die Musiker von „Telepilot“ wieder auf der Bühne und hatten auch neue Songs dabei. Das Besondere an der Band ist, dass sie eigene deutsche Songs spielt. Sie spielten unter anderem „Alles Glück der Welt“, „Feuer und Kanonen“ und „Große Stadt“. Die Band will demnächst eine Platte aufnehmen. „ ‚Telepilot‘ sind bekannte Gesichter in der Lennestädter Musikszene. Jetzt haben sie beim ‚High Voltage‘ den Durst der Besucher gestillt“, sagte Stöber. Eines der abendlichen Highlights sei für Stöber der Auftritt von „Knockin‘ On Pennys Door“ gewesen. Die Musiker haben ausschließlich Coversongs im Gepäck und gehen ihre Show professionell an. Auf der Setlist standen unter anderem die Songs „Root of all“ oder „Radar love“. Abschließend spielte die Band den Song „Beinhart“, der Band „Torfrock“, bekannt aus dem gleichnamigen „Werner“-Film. Gleichzeitig war dieser Track auch ein stimmungshoch bei den etwa 150 Besuchern. Einmalige Bandbesetzungen zum AbschlussAls „Rauschmeißer“ traten verschiedene Formationen der „Rock-Society United“ auf. Das sind Musiker aus der Community, die sich für diesen einen Abend formieren. Nach wenigen Songs änderten sich die jeweiligen Besetzugen, sodass allein bei den „United-Songs“ mehr als 15 verschiedene Akteure auf der Bühne standen. Dabei stach Sänger Daniele, der bei „Demon’s Eye“ (Deep Purple Tribute-Band) spielt, wohl am Meisten heraus: Bei anspruchsvollen Songs wie „Eye of the Tiger“ oder „Highway Star“ sang er sich in die Herzen des Publikums.
„Die United-Auftritte bringen immer eine besondere Dynamik in das ‚High Voltage‘. Es sind sehr ungeplante Auftritte, da wir extra für diesen Auftritt zusammenfinden.“ Weitere Songs der „RS-United“ waren unter anderem „Schrei nach Liebe“ (Die Ärzte) oder „Since you’ve been Gone“ (Rainbow). Trotz dass die Veranstalter sich mehr Besucher erhofft hatten ist Seba Stöber guter Dinge, dass nächstes Jahr die fünfte Auflage des „High Voltage“ Festivals gefeiert wird.
Ein Artikel von Nils Dinkel

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