Nachrichten Kultur
Attendorn, 28. Oktober 2016

Baustellen führen beim Martinimarkt zu Einschränkungen

Verkleinerte Einkaufsmeile, verspäteter Kirmesbeginn

Treffsicherheit mit dem Luftgewehr ist auch in diesem Jahr an der Schießbude gefragt, die zur Kirmes des Martinimarkts in Attendorn gehört.
Treffsicherheit mit dem Luftgewehr ist auch in diesem Jahr an der Schießbude gefragt, die zur Kirmes des Martinimarkts in Attendorn gehört.
Foto: Barbara Sander-Graetz
Attendorn. Der Martinimarkt (5./6. November) verkleinert sich in diesem Jahr sowohl räumlich als auch terminlich: Wegen der Großbaustellen an der Ennester und Niedersten Straße verringern sich die Marktfläche und die Menge der Verkaufsstände. Zudem beginnt der Kirmesbetrieb anders als in den Vorjahren erst am Samstag. Der Attraktivität des Marktes werde das aber nicht schaden, sagt Susanne Filthaut vom Stadtmarketing.
Wie in den Vorjahren soll es bunt und herbstlich, gemütlich und voradventlich zugehen in der Innenstadt. Die Kölner Straße verwandelt sich am Samstag und Sonntag in eine Händlermeile, die zum Stöbern und Entdecken einlädt. Wie gewohnt reicht das Sortiment an den Ständen von Holzspielzeug und Feinkost über Weihnachts- und Deko-Artikeln bis hin zu Puppen und Schmuck. Deftige Gerichte und kühle Getränke werden ebenso serviert wie Glühwein. Am Sonntag öffnen die Einzelhändler außerdem von 13 bis 18 Uhr ihre Geschäfte. Und: „Neue Lichterketten sorgen für eine gemütliche Atmosphäre, die zum Bummeln und Shoppen einlädt“, kündigt die Stadt an. 

Als „kirmeslastig“ stuft Filthaut dagegen das Treiben auf dem Marktplatz im Bereich von der Apotheke am Kölner Tor bis zum „Café Harnischmacher“ ein, auf dem die Fahrgeschäfte an diesem Wochenende zu finden sein werden. „Unser Kirmesbeschicker wird die Flächen komplett bestücken“, sagt Filthaut. Der Rummel behalte seine gewohnte Größe damit bei, beginne aufgrund der Verkleinerung der Gesamtfläche aber erst am Samstagmorgen. Der Martinimarkt ist an beiden Tagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
Der Wochenmarkt wird erneut in die zweitägige Veranstaltung integriert und findet am Samstagvormittag auf dem Abschnitt der Niedersten Straße statt, an dem keine Bauarbeiten laufen. Sobald die Händler ihre Stände abgebaut haben, ist die Straße für den motorisierten Verkehr wieder freigegeben. Alle weiteren Sperrungen gelten ab Donnerstag, 3. November, 19 Uhr und dauern bis Sonntagabend. „Es handelt sich dabei aber lediglich um die Kölner Straße von der Apotheke am Kölner Tor bis zur Sparkasse und um den Klosterplatz“, teilt die Stadt mit.

Mit dem Martinimarkt beginnt außerdem die große Weihnachtsverlosung der Werbegemeinschaft Attendorn. Bei jedem Einkauf in den Mitgliedsgeschäften werden Sterne ausgegeben, die auf die Teilnahmescheine geklebt werden können. Pro Warenwert von 5 Euro bekommt der Kunde einen Stern. Mit etwas Glück können die Teilnehmer wöchentlich „Hanseschecks“ im Wert von 6 x 100, 30 x 50 und 100 x 25 Euro gewinnen.

Die Ziehungen der Scheck-Gewinner finden nach dem Martinimarkt jeweils montags ab 15 Uhr in der Nicolai Apotheke und letztmals am 21. Dezember statt. Die Gewinner werden schriftlich oder per E-Mail benachrichtigt. Außerdem werden deren Namen auf der Website www.einkaufen-in-attendorn.de sowie im Schaufenster der Nicolai-Apotheke veröffentlicht.
Kinderclub und kostenloses Parken
Die Stadt weist darauf hin, dass der Attendorner Kinderclub (Am Schüldernhof 15) hat Samstag, 5. November, von 9 bis 13 Uhr geöffnet ist. Fachpersonal übernimmt hier bei Bedarf die Kinderbetreuung, während Eltern Besorgungen erledigen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.

Für die Besucher des Martinimarktes werden die obere Etage des Parkdecks „Feuerteich“ sowie der vordere Bereich der Parkflächen an der Anselm-Dingerkus-Straße und der linke Teil der oberen Etage im Parkhaus Hansastraße gebührenfrei zur Verfügung gestellt.
 
Ein Artikel von Sven Prillwitz

Bildergalerie: Verkleinerte Einkaufsmeile, verspäteter Kirmesbeginn