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Attendorn, 12. März 2019

Ein schöpferisches Genie

Südsauerlandmuseum in Attendorn eröffnet Peter-Paul-Rubens-Ausstellung

Der Künstler ist im Jahr 1640 Verstorben.
Der Künstler ist im Jahr 1640 Verstorben.
Foto: privat
Attendorn. Das Südsauerlandmuseum in Attendorn eröffnet am Sonntag, 17. März, die Ausstellung „Peter Paul Rubens – ein schöpferisches Genie“. Ab 15 Uhr können Besucher die Werke des 1640 verstorbenen Künstler Rubens, musikalisch begleitet von „Trio Barock“, bestaunen.

Wenige Künstler haben auf ihre Zeit so nachhaltigen Einfluss ausgeübt, wie Peter Paul Rubens, der am 28. Juni 1577 in Siegen geboren wurde und am 30. Mai 1640 in Antwerpen verstarb. 

Die Ausstellung zeigt biblische Themen, Heilige und Szenen aus Legenden, die in ganz Europa als Vorlagen für große Altarbilder dienten. Dabei wurde entweder ein einzelner Kupferstich kopiert oder es wurde ein Gemälde aus Motiven mehrerer Kupferstiche neu komponiert. Auch in Attendorn finden sich großformatige Gemälde, wie zum Beispiel am Agatha-Altar in der Pfarrkirche, wo Motive von zwei in der Ausstellung gezeigten Kupferstichen verschmolzen wurden oder das Kreuzigungsbild in der Hospitalkirche, das auch auf ein Vorbild aus der Rubenswerkstatt zurückgeht.

Schon zu seinen Lebzeiten wurde er als Künstler-Unternehmer bewundert, und seine Werkstatt war in ganz Europa berühmt. Außerordentlich groß war daher auch die Zahl seiner Schüler. Rubens erkannte früh die Möglichkeiten, die der Kupferstich für die Reproduktion und die Verbreitung seiner Werke eröffnete. In seinem Betrieb sorgte er daher für die Heranbildung ausgezeichneter Kupferstecher, wie unter anderem Paulus Pontius.
(LP)

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