Nachrichten Kultur
Attendorn, 21. April 2019

Gemeinschaft der Osterfeuervereine wird groß geschrieben

Silbecke und das kleinste Osterfeuer im Repetal

Die Osterfeuerbauer aus Silbecke und Röllecken.
Die Osterfeuerbauer aus Silbecke und Röllecken.
Foto: Barbara Sander-Graetz
Silbecke. „Wir haben das kleinste Feuer im Repetal“, so Poskevater Wilhelm Belke, „Aber seit 41 Jahren auch eins der schönsten“, legt er nach. Und die Gastfreundlichkeit wird hier auch groß geschrieben. Das wissen die Osterfeuerbauer aus dem benachbarten Röllecken sehr zu schätzen.

Seit 24 Jahren wird im Röllecken ein eigenes Osterfeuer gebaut (LokalPlus berichtete). Seit Jahren gehört es auch zu einer Tradition, die Osterfeuer im Repetal und in Grevenbrück an Karsamstag zu besuchen. „Wir wollen damit unsere Verbundenheit zum Ausdruck bringen“, erklärt Sebastian Röhl, Poskevater aus dem Röllecken.

Doch zunächst wird der verstorbenen Ostefeuerbauer mit einem Besuch auf dem Friedhof gedacht. „Danach ging es nach Helden/Niederhelden“, so Röhl weiter. Hier wartete ein abgesägtes Osterkreuz auf die Besucher (LokalPlus berichtete).

„Auch in Grevenbrück haben Randalierer ihr Unwesen getrieben“, wissen die Osterfeuerbauer aus dem Röllecken nach ihren Besuch vor Ort. Allerdings wurden hier nicht die Osterfeuer in Mitleidenschaft gezogen. Zum Abschluss ging es schließlich nach Silbecke. Hier warteten schon Speis und Trank auf die Gäste. „Wir haben die Erfahrung gemacht, unsere Freuden in Silbecke besser zum Abschluss unserer Tour zu besuchen“, lacht Sebastian Röhl.

Die Silbecker selbst haben erst tags zuvor ihr Feuer aufgebaut. Knapp einhundert Einwohner zählt der Ort bei Dünschede. „Rund 60 Leute packen mit an“, weiß Wolfgang Springmann, „dann geht das ganz schnell.“ Holz für das Feuer haben die Silbecker aus eigenem Bestand und so ist der Aufbau schnell erledigt. „Die Dorfgemeinschaft funktioniert hier gut“, erklärt Wilhelm Belke. „Wir machen auch das Neujahrssingen und kümmern uns um das Heiligenhäuschen.“

Doch an Karsamstag kümmerten sie sich erst einmal um ihre Gäste aus dem Röllecken, die nach den Ostertagen bis kurz vor Weihnachten wieder frei haben. „Dann müssen wir uns um unseren Weihnachtsmarkt kümmern“, so Dominik Roland. „Das sind Einnahmen, die wir für unser Osterfeuer jedes Jahr benötigen".
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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