Nachrichten Kultur
Attendorn, 20. April 2019

Tausende Menschen strömen zum Kirchplatz

Segen für die Ostersemmel

Semmel segnen in Attendorn: Mehrere hundert Menschen kommen zu diesem besonderen Ereignis jedes Jahr in die Hansestadt.
Semmel segnen in Attendorn: Mehrere hundert Menschen kommen zu diesem besonderen Ereignis jedes Jahr in die Hansestadt.
Foto: Barbara Sander-Graetz
Attendorn. Es gehört zu den Höhepunkten des Osterbrauchtums in Attendorn: das Semmelsegnen am Karsamstag. Auch in diesem Jahr kamen wieder Menschenmassen, um ihre Ostersemmel, mal klein, in Form von Brötchen, mal riesig gleich für die ganze Familie, segnen zu lassen.

Bei Temperaturen, die an Sommer und nicht an April erinnerten, füllt sich der Platz hinter dem Sauerländer Dom. Und sie kommen aus allen Himmelsrichtungen und aus allen Ecken der Erde, denn zum Semmelsegnen, ist der Ur-Attendorner in der Heimat. Ostern ohne den Ostersemmel, undenkbar. Lässt man den Blick über den Platz schweifen, so hat man das Gefühl, es werden jedes Jahr mehr Menschen, die den Weg hierher finden. Die letzten stehen in den Seitengassen und hören die Worte, die Pastor Neuser dieses Jahr an die Gläubigen richtet, nur über Mikrofon. Zuvor geht eine Gruppe Kinder mit den Klappstern dreimal um die Kirche und pünktlich um 14 Uhr kommen Pastor Andreas Neuser und seine Messdiener aus dem Dom auf das Podest, das extra aufgebaut worden ist. So hat der Geistliche einen guten Überblick über die Menschenmasse und auch die Menschen ganz hinten können zumindest erahnen, von wo aus er die Semmel segnen wird.

Doch zunächst nimmt Pastor Neuser den Block „Valerie und der Pastor“ zum Anlass, um über das Osterfest und seine Bedeutung zu sprechen. Natürlich stimmen auch alle wieder bei „Großer Gott wir loben dich“ und „Lobt den Herrn“ kräftig mit ein.

Pastor Neuser versäumt es auch nicht, allen zu danken, die seit Jahren und Jahrzehnten das Osterbrauchtum in Attendorn möglich machen und die Tradition aufrecht halten. Dafür gibt es von allen Anwesenden einen kräftigen Applaus. Dann kommt der große Augenblick und tausende Semmel werden für den Segen in die Luft gehalten. Nochmals wird gesungen, dann ist die Segnung vorbei. Viele bleiben noch für einen Plausch auf dem Platz hinter der Kirche stehen. Immerhin trifft man heute oftmals auch die, die man lange nicht mehr gesehen hat. Dann geht es nach Hause, denn der nächste Termin folgt schon rund drei Stunden später: Kreuze vermessen um 17.30 Uhr.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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