Nachrichten Kultur
Attendorn, 07. Mai 2017

Den Ernst des Lebens mit kindlichen Augen sehen

Musikverein Blau-Weiß Lichtringhausen lässt Konzertbesucher träumen

Der Musikverein führte die Besucher an diesem Abend musikalisch ins Land der Träume.
Der Musikverein führte die Besucher an diesem Abend musikalisch ins Land der Träume.
Foto: Barbara Sander-Graetz
Von Barbara Sander-Graetz
Redaktion
Attendorn. Zu seinem Jahreskonzert hatte der Musikverein Blau-Weiß Lichtringhausen am Samstagabend, 6. Mai, in die Stadthalle Attendorn geladen. Unter dem Motto „Kinderträume“ wurde dem Publikum eine Gala der Musik geboten.

„Wir möchten Sie mit unserem Musikprogramm heute träumen lassen und in die Kindheit zurückversetzen“, begrüßte Martin Theile, musikalischer Leiter des Musikvereins, das Publikum. „Nicht nur Kinder träumen von der Zukunft, von einer besseren Welt, von Freundschaft und von Frieden. Unser Konzert soll daran erinnern, dass wir alle einmal Kinder waren. Und ab und an ist es gut, den Ernst des Lebens mit kindlichen Augen zu betrachten.“

Wie schon bei vergangenen Konzerten konnten die Gäste auch wieder die niederländische Sopranistin Severine Joordens begrüßen. Außerdem ergänzte der Kinder- und Jugendchor „ChorAtelier Garbeck“ mit seiner Chorleiterin Kristin Goeke das Programm. Zahlreiche Solisten begeistern Aus den eigenen Reihen des Musikvereins glänzte an diesem Abend eine Reihe von Solisten. So überzeugte Lukas Schöne durch seinen Gesang, Andreas Haase und Michael Arens an der Klarinette, Christoph Bruch am Baritonsaxophon, Max Kontak am Klavier und Raphael Wach hatte mit dem Xylophon seinen großen Auftritt.

Präsentiert wurden Stücke aus populären Märchenverfilmungen wie „Mary Poppins“, „Peter Pan“ oder „Drei Nüsse für Aschenbrödel“, aber auch Klassiker wie „Marsch der Zinnsoldaten“ aus „Der Nussknacker“ sowie der Titelsong zum Film „Toy Story“. Mit „To the stars! von Nigel Hess gingen die Musiker in die Pause. Anschließend hieß es „Für Unterhaltung ist gesorgt!“ und ein Mix aus Songs rund um Kinderträume aus Rock und Pop zeigte, wie groß die Bandbreite der Lieder ist, die sich mit Kindern, ihren Träumen und ihrem Leben beschäftigen. Ohne Zugabe durften die Musiker die Bühne natürlich nicht verlassen.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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