Nachrichten Kultur
Attendorn, 15. Januar 2017

Sinfonisches Blasorchester nimmt Zuhörer mit auf intergalaktische Reise

Musikalisch in die unendlichen Weiten

Den Musikern wurde bei dem Konzert ihr ganzes Können abverlangt.
Den Musikern wurde bei dem Konzert ihr ganzes Können abverlangt.
Foto: Barbara Sander-Graetz
Attendorn. Am Samstag, 14. Januar, zeigte das Sinfonische Blasorchester des Musikzuges Ennest wieder, welch ein tolles Ensemble es ist. Unter der Leitung von Ingo Samp entführten die 56 Musiker auf der großen Bühne die Zuhörer bei ihrem Konzert in der Stadthalle Attendorn in diesem Jahr in die „unendlichen Weiten!“

Was bot sich also mehr an, als zum Auftakt mit der berühmten Melodie der „Star Trek“-Reihe zu starten. Die Vertonungen der Planeten Mars, Uranus und Jupiter stellten den Höhepunkt im ersten Konzertteil dar. Die drei Sätze entstammen der Orchestersuite „Die Planeten“ des Komponisten Gustav Holst. Besonders passend zur Musik war die Bühnenbeleuchtung gestaltet, mit funkelnden Sternen und Bildern der Planeten.

Mit „Sidus“, der Originalkomposition für sinfonisches Blasorchester von Thomas Doss, begann der zweite Teil des Konzertabends. Der Komponist vertont hier eine Reise in den Sternenhimmel und nutzt dabei außergewöhnliche Tonhöhen, große Dynamiksprünge und überraschende Klangeffekte. Für die Zuhörer ein ganz besonderes Spektakel, für die Musiker Schwerstarbeit. Als Solisten begeisterten hier Melanie Schulte an der Oboe und Verena Brieden an der Flöte. Blockbuster-KlängeNatürlich durfte auch die „leichte Muse“ nicht fehlen. Bekannt aus Funk und Fernsehen gab es die Titelmelodien der Blockbuster „Superman“, „Apollo 13“ (mit einem Trompetensoli von Robin Lakomek) und „Mission to Mars“ von Ennio Morricone. Mit der Filmmusik zu „Star Wars Episode VII: Das Erwachen der Macht“ endete das offizielle Konzertprogramm, bevor es mit „Finale aus Star Wars“ und „Der Mond ist aufgegangen“ die verdienten Zugaben für das begeisterte Publikum gab.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

Bildergalerie: Musikalisch in die unendlichen Weiten