Nachrichten Kultur
Attendorn, 16. Mai 2019

Tambourcorps beginnt die Feierlichkeiten zum 100-jähriges Bestehen

Großes Jubiläumsfest in Dünschede

Zwar noch lange nicht so alt wie Stalaktiten und Stalakmiten in der Atta-Höhle, aber dennoch schon 100 Jahre existent: 
Das Tambourcorps Dünschede im aktuellen Jubiläumsjahr.
Zwar noch lange nicht so alt wie Stalaktiten und Stalakmiten in der Atta-Höhle, aber dennoch schon 100 Jahre existent: Das Tambourcorps Dünschede im aktuellen Jubiläumsjahr.
Foto: privat
Dünschede. Unter dem Motto „Taktvoll ins nächste Jahrhundert“ eröffnet das Tambourcorps Dünschede 1919 die Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr zum 100-jährigen Vereinsbestehen mit einem Festwochenende am Freitag und Samstag, 31. Mai und 1. Juni.

Passend zur Jubiläumsjahreszahl startet das offizielle Festprogramm am Freitag, 31. Mai, um 19.19 Uhr mit einem Festkommers in der Schützenhalle Dünschede. Neben den Ehrengästen wie dem Bürgermeister Christian Pospischil, der gleichzeitig auch Schirmherr der Veranstaltung ist, wird auch Landrat Frank Beckehoff erwartet. Ebenso sind die Vertreter des Volksmusikerbundes aus dem Kreismusikverband Olpe zugegen. Zapfenstreich auf dem Kirchplatz Nach der Eröffnung durch den Jubiläumsverein werden zwischen den Festreden die musiktreibenden Vereine des gesamten Repetals und die Spielmannszüge des Stadtgebiets Attendorn für den musikalischen Rahmen sorgen. Ein besonderes Highlight wird die Darbietung des großen Zapfenstreichs auf dem Kirchplatz sein, welcher von den Nachbarvereinen aus Helden aufgeführt wird. Freundschaftstreffen Der Samstag, 1. Juni, steht ganz im Zeichen der Spielmannsmusik. Beim großen Freundschaftstreffen werden viele weitere befreundete Vereine aus nah und fern erwartet. Um 15 Uhr startet ein Festzug der Musiker durch den Ort, bevor anschließend die musikalischen Darbietungen bei dem Bühnenspiel in der Schützenhalle ihre Fortsetzung finden. Am Abend wird dann bei Livemusik und Cocktailbar das Jubiläum mit der „After-Show-Party“ gefeiert. Höhepunkt des Samstags ist die Ziehung der Hauptpreise der großen Jubiläumstombola. Hauptpreis der Tombola: 1000 Euro Neben dem 1. Preis von 1.000 Euro in bar bestehen diese aus weiteren wertvollen Sachpreisen wie ein Kaffeevollautomat, ein LED-Fernseher und diversen hochwertigen Warengutscheinen. Viele weitere Preise, welche einen Wert von zehn Euro nicht unterschreiten, werden im Anschluss verlost. Die Gewinnliste ist ab dem 3. Juni auf der Vereinshomepage www.tambourcorps-dünschede.de einzusehen. Lose gegen eine Spende von nur einen Euro je Stück. Sie können bei den Mitgliedern des Tambourcorps und am Festwochenende erstanden werden.

Da die Jubiläumsfeierlichkeiten am Wochenende nach Christi Himmelfahrt stattfinden, entfällt in diesem Jahr ausnahmsweise das Vatertagsfest „auf dem Hölzchen“. Im nächsten Jahr sind die Musiker allerdings wieder in gewohnter Weise für ihre Gäste auf dem Hölzchen da.
Die Erfolgsband aus Österreich „Die jungen Zillertaler“ rockt das Repetal
So richtig krachen lässt man es im Herbst: Als besonderes Highlight im Jubiläumsjahr konnte man für Samstag, 21. September 2019 für die „Zipfelmützen-Gaudi“ die medienbekannte österreichische Party- und Alpenrockband „die jungen Zillertaler“ gewinnen. Karten gibt es unter karten@tambourcorps-duenschede. Der Vorverkaufspreis beträgt 16 Euro, an der Abendkasse 18 Euro. Hervorragende Kameradschaft Dass das Corps bereits 100 Jahre Vereinsgeschichte schreiben kann, ist gerade zur heutigen Zeit nicht selbstverständig. Während schon einige Spielmannszüge aus dem näheren Umfeld den Spielbetrieb einstellen mussten, konnte das Tambourcorps Dünschede, auch dank einer hervorragenden Kameradschaft, weiterhin dem Vereinszweck nachkommen. Neue Musiker willkommen Jedoch ist auch in Dünschede der Mitgliedermangel, welcher auch in anderen nicht musiktreibenden Verein umhergeht, leider bekannt. So suchen die Geburtstagskinder des Tambourcorps immer Nachwuchs und Interessenten, die gerne ein Instrument erlernen möchten und Spaß an Musik und Geselligkeit haben. Das Tambourcorps bietet eine kostenlose Aus- und Weiterbildung an der Blockflöte für Kinder ab sechs Jahren und an der Sopranflöte und Schlagwerk ab acht Jahren. Sämtliche Kosten für Querflöte, Trommel, Percussioninstrumente sowie Ausbildung, Uniformen und des weiteren Zubehörs werden komplett vom Verein übernommen. Es müssen keine aktiven Mitgliedsbeiträge gezahlt werden.
100 Jahre Tambourcorps Dünschede:
Die Anfänge der Spielmannsmusik im Repetal reichen sogar zurück in die Kriegsjahre 1915/1916. In dieser Zeit unterrichtete der ehemalige Regiments- Tambour Clemens Böhmer aus Röllecken - im Rahmen der damaligen Jugendwehr - junge Leute im Trommel- und Flötenspiel. Eine geregelte Vereinstätigkeit konnte sich jedoch wegen der Einberufungen zum Militärdienst nicht entfalten. Die Gründung des Tambourcorps Dünschede erfolgte dann in den Nachkriegsjahren 1919/1920. Das junge Tambourcorps war bis 1939 dem Kriegerverein angegliedert. Nach dem 2. Weltkrieg im Jahre 1949 wurde die Vereinstätigkeit wieder aufgenommen. Die Instrumente, welche zum Teil sehr randaliert noch vorhanden waren, mussten zunächst zusammengesucht und instandgesetzt werden. Das Tambourcorps wurde der Schützenbruderschaft zunächst angeschlossen, bevor man später ein eigenständiger Verein wurde. Am 1. Januar 1982 tritt das Tambourcorps dem Deutschen Volksmusikerbund bei. Schwarzer Tag der Vereinsgeschichte Neben den zahlreichen musikalischen Erfolgen in der 100-jährigen Vereinsgeschichte gab es aber auch einen schwarzen Tag. Am 2. Mai 2000 hatte sich ein Schwelbrand im Übungsraum entfacht und zerstörte dort die eingelagerten Instrumente, einen Teil der Uniformen und des Notenmaterials. Der Brand hatte einen Sachsachen von 20.000 D-Mark. Durch spontane und großzügige Spenden der benachbarten und befreundeten Vereine, Firmen, Geldinstitute, Freunde und Gönner, konnte somit ein großer Teil des Schadens allerdings wieder behoben werden. Im Jahr 2016 veranstaltete das Corps, anlässlich des 25-jährigen Dirigentenjubiläums von Tambourmajor Hermann-Josef Plaßmann, sein erstes eigenes Konzert. Hier konnten sich die zahlreichen Zuhörer davon überzeugen, dass nicht nur Marschmusik zum Repertoire eines modernen Spielmannzuges gehört, sondern auch südamerikanische Sambaklänge sowie melodische Balladen.
(LP)

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