Nachrichten Kultur
Attendorn, Attendorn, 21. Juli 2016

Rapper „Weekend“ eröffnet Kultursommer / Gewitterfront verschiebt Konzertbeginn um eine Stunde

Freche Texte sorgen für gute Laune

Nimmt sich selbst nicht zu ernst und weiß damit zu punkten: „Weekend“.
Nimmt sich selbst nicht zu ernst und weiß damit zu punkten: „Weekend“.
Fotos: Nils Dinkel
Er hatte sein Publikum im Handumdrehen im Griff - trotz eines starken Unwetters: Der Rapper „Weekend“ trat am Mittwochabend, 20. Juli, zum Auftakt des ersten „Attendorner Kultursommers“ im Klosterpark in Attendorn auf. Wegen einer Gewitterfront über der Hansestadt verlegten die Organisatoren den Konzertbeginn kurzerhand um eine Stunde nach hinten.

„Weekend“ animierte die überwiegend jungen Besucher dazu, näher an die Bühne zu kommen. „Da hinten, wo ihr steht, ist der Eingangsbereich zum Konzertgelände, und nicht der Hauptbereich“, sagte er. In den Liedtexten geht es um ironischen Humor, das alltägliche Leben oder auch - simpel ausgedrückt - das „Scheißebauen“, sagte der Rapper mit einem Augenzwinkern.

Er hatte unter anderem „Willkommen Zuhaus“, „Loser“ und „Für immer Wochenende“ auf seiner Setlist stehen und wurde begleitet von einem Disc Jockey, der für das Scratching an den Plattentellern zuständig war, und einem weiteren Musiker. Es war für den HipHopper ein Auftritt vor vergleichsweise kleinem Publikum auf, denn „Weekend“ war in diesem Jahr unter anderem auf Festivals wie „Southside“ oder dem „Splash“ aufgetreten. Seine 2015 erschienene Single „Für immer Wochenende“ stieg auf Platz eins der deutschen Charts ein. Noch drei Open-Air Veranstaltungen
Insgesamt soll es vier Open-Air-Veranstaltungen beim Attendorner Kultursommer geben. Am Mittwoch, 27. Juli, tritt mit „Echoes“ eine „Pink Floyd“-Tributband am „Alten Markt“ auf. Weiter geht es am Mittwoch, 3. August, mit „Joe Curtis“ am Mehrgenerationenspielplatz. Das Finale findet am 10. August auf der Burg Schmellenberg statt. Dort wird Hans-Werner Olm auftreten. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.
Ein Artikel von Nils Dinkel

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