Nachrichten Kultur
Attendorn, 14. Juni 2019

Finanzierung für Sanierung gesichert

Bieketurm in Attendorn wird DSD-Förderprojekt

Die Deutschen Stiftung Denkmalschutz überreichte einen Förderbescheid über 30.000 Euro an die Schützengesellschaft.
Die Deutschen Stiftung Denkmalschutz überreichte einen Förderbescheid über 30.000 Euro an die Schützengesellschaft.
Foto: Barbara Sander-Graetz
Attendorn. Über einen Scheck in Höhe von 30.000 Euro konnten sich am Donnerstag, 13. Juni, Sascha Koch, Hauptmann der Schützengesellschaft Attendorn und seine Vorstandkollegen freuen. Überbringer der guten Nachricht waren Rolf Klostermann, Ortskurator Sauerland der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) und seinen Mitarbeiterin Andrea Arens sowie Ortsheimatpflegerin Birgit Haberhauer-Kuschel.

Das Geld ist ein weiterer Baustein zur Restaurierung des Bieketurms, das Zeughaus der Schützengesellschaft.  Rund 150.000 Euro werden die Arbeiten an der Fassade und dem Dach kosten. „120.000 Euro werden durch Fördermittel gedeckt“, erklärte Sascha Koch. Rund 35.000 Euro überreichte Eckhard Uhlenberg von der die NRW-Stiftung schon im April. Weitere Unterstützung kommt vom Land NRW und der Stadt Attendorn. „Wir haben auch schon rund 15.000 Euro an privaten Spenden bekommen”, freute sich Koch.
Christian Pospischil, Sascha Koch und Peter Höffer (von links) erklären den Gästen den Bieketurm.
Nun sollen die Vergabeverhandlungen beginnen und Ende der Sommerferien können die Arbeiten beginnen. Im Idealfall würden sie auch in diesem Jahr noch beendet. „Aber wir wissen noch nicht, was uns endgültig erwartet. Schäden am Dach und im Mauerwerk durch den Efeu können erst endgültig nach deren Beseitigung benannt werden.“

Die finanzielle Hilfe durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist dabei natürlich gern gesehen. Auch Rolf Klostermann freute sich, einmal in Attendorn einen positiven Förderbescheid überbringen zu dürfen. „Das ist eins von 450 Förderprojekten, die wir unterstützen. Bis jetzt ist der Kreis Olpe dabei fast ein weißer Flecke.“ „Wir wollen halt niemanden zur Last fallen“, scherzte Bürgermeister Christian Pospischil, der aber auch gleichzeitig eine Möglichkeit sah, Folgeprojekte durch die DSD unterstützen zu lassen.
Bieketurm
Der Bieketurm wurde als Teil der Stadtbefestigung des 13. Jahrhunderts nahe beim städtischen Löschteich errichtet und gehört somit zur ursprünglichen Stadtbefestigung, die aus 4 Toren und 12 Wehrtürmen bestand. Nach einem verheerenden Stadtbrand 1783 nutzte man die verteidigungstechnisch nicht mehr notwendige Stadtmauer als Steinbruch zum Neubau von Wohnhäusern. 1812 wurde die Wehranlage bis auf den Pulverturm und den Bieketurm vollständig abgerissen. Der Bieketurm diente zeitweilig als Gefängnis, wurde als Eis- und Vorratslager genutzt und beherbergte ab 1949 die katholische Jugendarbeit. 1985 kaufte die Schützengesellschaft Attendorn 1222 den Turm, um dort ein Zeughaus und ein Museum der Schützengesellschaft unterzubringen.
 

Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

Ausbildung in Attendorn und Umgebung


Carolin Bille - Personalreferentin
Carolin Bille
Personalreferentin
Die #aquathermAzubis unterstützen die Attendorner Tafel

In Deutschland werden täglich etliche Tonnen Lebensmittel vernichtet, obwohl sie noch verzehrfähig sind. Gleichzeitig herrscht bei vielen Menschen Mangel. Die gemeinnützigen Tafeln, zum Beispiel in Attendorn und Radeberg, schaffen eine...

#weiterlesen
Valentina Muja
Auszubildende zur Industriekauffrau
Bye bye Portsmouth!

Hallo zusammen,

nun ist unser vierwöchiges Auslandspraktikum zuende und wir machen uns auf den Weg nach Deutschland. 
In den vier Wochen haben wir eine Menge erlebt und konnten vieles mitnehmen. Wir haben viele ne...

#weiterlesen
Sascha Burghaus - Geschäftsführer
Sascha Burghaus
Geschäftsführer
WIR SIND AUCH AM START!

Wir von HAMBL freuen uns darauf, ab sofort auch persönlich auf hashtag-ausbildung.de vertreten zu sein 😍

Viele spannende Beiträge konnten wir schon über unser beliebtes G.E.D.A.N.K.E® Training oder auch den...

#weiterlesen

Bildergalerie: Bieketurm in Attendorn wird DSD-Förderprojekt