Nachrichten Kultur
Attendorn, 23. Oktober 2016

Theatergruppe Helden: Ausverkaufte Premiere von „Ein Guru für Do-Ping“

Besuch der Sushi-Mönche

Sushi-Mönche in Helden
Foto: Barbara Sander-Graetz
Helden. Gelungene Premiere für die Theatergruppe Helden: 170 Zuschauer waren zur Erstaufführung des Stücks „Ein Guru für Do-Ping“ von Andreas Wening gekommen. Die Schützenhalle war ausverkauft und das Publikum begeistert von der Komödie in drei Akten.

Die Theatergruppe Helden ist bekannt dafür, den Zuschauern neben Lokalkolorit auch Überraschungen zu bieten und den Spaß am Schauspielern förmlich zu versprühen. Das gelang den Darstellern, die in drei Akten für beste Unterhaltung sorgten. Das Publikum kam den Begrüßungsworten Klaus Gabriels - „Wer das Gefühl hat, lachen zu müssen: Nur raus damit! Auch Klatschen tut uns Schauspielern immer wieder gut.“ – daher gerne nach. Die Handlung von „Ein Guru für Do-Ping“: Kfz-Meister Günther Pöppel (gespielt von Klaus Gabriel) lebt in seiner kleinen beschaulichen Welt mit Ehefrau Resi (Nina Arnes) und Tochter Sandra (Vivien Köster). Unerwartet kommt zunächst seine verhasste Schwägerin Edda (Janina Vogt) eine Woche zu früh zu Besuch, und sein leicht unterbelichteter Freund Michel (Uli Gabriel) braucht auch noch sein Auto für eine Tour nach Berlin. Und dann erscheinen an Pöppels heiß geliebtem freien Samstag auch noch zwei Sushi-Mönche aus Do-Ping. Die beiden behaupten, das Plem-Plem-Orakel im Garten ihres Sushi-Klosters habe Günther Pöppel als den nächsten Guru ihrer Bruderschaft bestimmt. Während sich Güner zunehmend in der Rolle des Gurus gefällt, nimmt das Chaos um ihn seinen Lauf…

Die Theatergruppe führte das Stück auch am Samstagabend auf und ließ am Sonntag außerdem eine Vorstellung für Senioren folgen.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

Bildergalerie: Besuch der Sushi-Mönche