Nachrichten Karneval
Attendorn, 17. September 2017

Finale der Jubiläumsfeierlichkeiten

„Kasalla“ bringt Vereinshaus der KG Ihnetal zum Beben

„Kasalla“ bringt Vereinshaus der KG Ihnetal zum Beben
Foto: Barbara Sander-Graetz
Ihnetal. Punkt 21 Uhr am Samstagabend, 16. September, im Vereinshaus im Ihnetal: Jürgen Schulte, Präsident der KG Ihnetal betritt die Bühne und strahlt. Zurecht, denn das Vereinshaus platzt förmlich aus allen Nähten. Karnevalisten und Fans von kölscher Musik haben schnell für ein ausverkauftes Haus gesorgt – und jetzt Lust, zu feiern. Nach der Live-Party mit der „Kölsch Connection“ beginnt das Warten auf „Kasalla“.

Und die Kölsch-Rocker haben richtig Lust auf die karnevalistische Sause mitten im September. Neben Sänger und Songwriter Bastian Campmann, der „Kasalla“ 2011 zusammen mit Ex-„Peilomat“-Gitarrist Florian Peil ins Leben rief, stürmen Bassist Sebastian Wagner, Ena Schwiers (Keyboard, Ziehharmonika) und Schlagzeuger Nils Plum auf die Bühne und legen los – fast auf Augenhöhe mit dem Publikum: Die Bühne im Vereinshaus ist nämlich nur etwas höher gelegen als der Rest des Saals, und die Fans stehen so quasi wortwörtlich mit „den Beinen in der Musik“ – und das Erfrischungsgetränk aus Platzmangel auch gern mal auf der Bühne.

Die ersten Töne von „Alle Jläser huher“, so wie die restlichen Songs auch in kölscher Mundart, erklingen zur Eröffnung des rund 90-minutigen Konzerts, und die Zuschauer sind sofort Feuer und Flamme. Die erste Reihe wird besonders von den weilblichen Fans in Beschlag genommen. Sie sind ausgestattet mit allem möglichen Merchandising-Artikeln vom T- Shirt bis zum Armband oder Button. Hinterher werden sie der Band bescheinigen: „Ein absolut geiles Konzert!“ Die Texte sind für die Fans kein Problem, auch wenn in kölscher Mundart gesungen wird. Als dann als viertes Lied „Pirate“, einer der meistgespielten Songs der Karnevalssession 2011/2012 gespielt wird, tobt die Halle. Live-Premiere für Songs des neuen Albums Doch es gibt nicht nur die bekannten Songs. Stolz verkündet Bastian Campmann, dass gerade am 8. September  mit „Mer Sin Eins“ das vierte Studioalbum mit 18 neuen Songs der Band erschienen ist. „Daraus spielen wir heute Abend hier zum ersten Mal live“, sagt der Frontmann – und ernetet erneut Applaus. Grund zur Freude hat die Band auch mit Blick auf die nationale Hitliste: Der neue Longplayer stieg sofort in die Top Ten der Album-Charts ein, genauer gesagt auf Platz fünf.

Ab Oktober geht die Band  aus der „Stadt met K“ auf Tournee und spielt in 19 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, darunter Berlin, Leipzig und Hamburg. Vorab aber, an diesem Abend, steht der vergleichsweise kleine Auftritt in Ihnetal an – und die Band gibt zusammen  mit dem Publikum alles.  Für die KG Ihnetal war es ein absolut gelungener Schlusspunkt ihres Jubiläumsjahres zum 25-jähirigen Bestehen.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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