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Kreis Olpe, 29.04.2021

Etwa jedes zweite Kind besucht Einrichtung

Kindergarten-Auslastung im Notbetrieb: So hoch ist sie im Kreis Olpe

Symbolfoto.
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pixabay.com
Kreis Olpe. Der Kreis Olpe ist aufgrund des anhaltend hohen Corona-Inzidenzwertes von der Bundes-Notbremse betroffen. Dies trifft auch die Kindertageseinrichtungen in der Region: Sie befinden sich seit Montag, 26. April, wieder im Notbetrieb. So hoch ist die Nachfrage im Kreis Olpe:

Das Familienzentrum St. Martinus in Olpe betreut derzeit etwa ein Drittel aller angemeldeten Kinder. Eine Gruppe befinde sich in Quarantäne, so Leiterin Sabine Schüttler. Trotzdem gingen noch 30 der 93 Kinder täglich in die Einrichtung. Ohne Quarantäneanordnung läge die Auslastung bei etwa 50 Prozent. Alle noch anwesenden Kinder hätten akuten Betreuungsbedarf, erklärte Sabine Schüttler.

Der Kindergarten St. Severinus in Möllmicke betreut in seinen insgesamt vier Gruppen noch täglich 5 bis 15 Kinder. Die Auslastung, so Leiterin Dagmara Sacla, beträgt ungefähr 40 Prozent. Die Einrichtung betreut eigentlich 86 Kinder.


Auch im Kindergarten und Familienzentrum St. Marien in Altenhundem ist es laut Leiter Moritz Richter ein wenig ruhiger geworden. Die Auslastung liege hier etwa bei 50 Prozent der Kinder. Im Schnitt befänden sich täglich etwa 50 Kinder im Haus. Auffallend sei, dass es in der U3-Betreuung merklich ruhiger geworden sei.

Tatsächlicher Betreuungsbedarf vorausgesetzt

Im Notbetrieb werden ausschließlich Kinder betreut, die einen tatsächlichen Betreuungsbedarf haben. Hierzu zählen Anordnungen durch das Jugendamt wegen besonderer Härtefälle, Betreuung aus Gründen des Kinderschutzes, erhöhter Bedarf wegen belastender Lebenslagen und-Situationen, Kinder im letzten Jahr vor der Einschulung sowie Kinder mit einer oder wegen einer drohenden Behinderung.

Außerdem können Eltern, die ihre Kinder nicht anderweitig betreuen können, ihr Kind in die Einrichtung schicken. Diesen Betreuungsbedarf können sie per Eigenerklärung versichern.


„Im Grunde genommen sind die Regeln noch einmal ein bisschen verschärft worden“, betont Peter Schmitz, Bereichsleiter der KITS gGmbH, in dessen Trägerschaft die oben genannte Einrichtungen stehen. „Beim letzten Mal gab es eine Empfehlung, die Kinder zu Hause zu lassen. Nun müssen sich die Eltern schriftlich erklären.“

Erzieher können Eltern gezielt ansprechen

Es sei richtig, Gruppen wie Kinder im letzten Kindergartenjahr weiterhin zu betreuen. So könne ein guter Übergang zur Schule erfolgen. Auch das Kindeswohl sei mit der neuen Notbremse mehr in den Fokus gerückt. Die Erzieher könnten Eltern gezielt ansprechen und um einen Besuch der Kinder in der Einrichtung bitten.

Genau einschätzen, wie hoch die Auslastung in allen 180 in KITS-Trägerschaft stehenden Einrichtungen ist, kann Peter Schmitz noch nicht. Er geht etwa von einer durchschnittlichen Auslastung von etwa 50 Prozent aus, was sich etwa mit der stichprobenartigen Nachfrage von LokalPlus deckt.

Wichtige Akzente gesetzt

Das Infektionsgeschehen schwanke ein bisschen, so Peter Schmitz, und Infektionsfälle träten sowohl bei Erziehern als auch bei Kindern auf. „Bei den Kindern bleiben in der Regel besondere und schwere Krankheitsverläufe aus und die Ansteckung erfolgt häufig im familiären Umfeld“, so der Bereichsleiter.


Grundsätzlich begrüßt er die Einschnitte, um den Betrieb aufrecht zu erhalten, gleichzeitig aber das Infektionsgeschehen zu reduzieren. „Mit dem deutlichem Fokus auf das Kindeswohl und der Vorbereitung auf die Schule sind zwei wichtige Akzente gesetzt worden“, so Peter Schmitz.

Ein Artikel von Nils Dinkel

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