Nachrichten Corona
Kreis Olpe, 08.01.2021

Impfzentrum in Ennest könnte bald öffnen

Halbzeit bei Impfungen im Alten- und Pflegeheimen im Kreis Olpe

Halbzeit bei Impfungen im Alten- und Pflegeheimen im Kreis Olpe
Pixabay.com
Kreis Olpe. Knapp zwei Wochen nach dem Impfstart im Kreis Olpe zieht Stefan Spieren, Ärztlicher Leiter im Auftrag der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, eine positive Bilanz.

Alle Impfungen seien, so Stefan Spieren, hervorragend gelaufen. Die Senioren, die sich für eine Impfung entschieden haben, zeigten bis auf wenige Ausnahmen keinerlei Nebenwirkungen. Sofern Nebenwirkungen auftraten, handelte es sich bei einigen wenigen Geimpften um Schwindel und erhöhten Blutdruck.

Nicht nur die Senioren hätten die Impfung tapfer gemeistert, auch für alle Ärzte und Pfleger hatte der Hausarzt aus Hünsborn nur lobende Worte übrig. Es sei keineswegs selbstverständlich, dass die Pfleger am Tag nach Weihnachten assistiert hätten, obwohl einige eigentlich Urlaub hatten. Viele seiner Ärztekollegen hätten „zwischen den Jahren“ und auch teilweise danach ihre Praxis geschlossen, um beiden Impfaktionen zu helfen.

Keine Impfung geht verloren

Auch die Pfleger und Ärzte sowie die weiteren assistierenden Mitglieder der Impfteams wurden gegen das Coronavirus geimpft, sofern sie es wollten. Wichtig zu erwähnen ist, dass keine Impfung verloren geht. Mit Nachrückerlisten wird gewährleistet, dass kein Impfstoff weggeworfen werden muss, weil er nicht verabreicht wurde.

Stefan Spieren (links) im Impfeinsatz.

Die ländlichen Strukturen seien hierfür ein entscheidender Faktor, so Spieren. Man könne so spontan und flexibel auf Ausfälle und Änderungen reagieren, auch weil man kurze Wege habe und sich untereinander gut kenne. Ende dieser Woche werden aller Voraussicht nach alle Heimbewohner und Mitglieder der Impfteams die erste Impfung des Biontech-Impfstoffs erhalten haben.


Die zweite Impfung darf frühestens drei Wochen nach der ersten Impfung erfolgen. Nach der zweiten Impfung tritt dann nach weiteren zehn Tagen die Immunität gegen das Coronavirus ein. Demnach könnte es rein rechnerisch, wenn alles zeitlich glattläuft, am 27. Januar die ersten gegen Corona immunen Menschen im Kreis Olpe geben, also genau einen Monat nach dem Impfstart am 27. Dezember.

Impfzentrum könnte im Laufe des Februars öffnen

Deshalb rechnet Stefan Spieren damit, dass das Impfzentrum in Ennest nach Abschluss der Impfungen der Risikogruppen schon bald öffnen kann. Dann sei es möglich, deutlich mehr Menschen pro Tag impfen. Spieren ist zuversichtlich, dass nach jetzigem Stand der Dinge das Impfzentrum in vier bis sechs Wochen öffnen wird. Eine Garantie hierfür gebe es aber nicht.

Abschließend resümiert Stefan Spieren: „Wir sind auf einem guten Weg, weil wir hervorragend zusammenarbeiten."

Ein Artikel von Adam Fox

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