Nachrichten Blaulicht
Wenden, 24. November 2016

Polizei fahndet erfolglos nach Täter

Einbrecher greift Hausbewohner an

Einbrecher attackiert Hausbewohner
Symbolfoto: Nils Dinkel
Möllmicke. Ein 17-Jähriger ist am Mittwochnachmittag im Haus an der Brückenstraße in Möllmicke von einem Einbrecher angegriffen und geschlagen worden. Eine intensive Fahndung der Polizei verlief erfolglos.

Um 17.22 Uhr hatte der Jugendliche bei der Leitstelle angerufen und den Vorfall gemeldet, der sich unmittelbar vor dem Anruf und wie folgt abgespielt haben soll: Der 17-Jährige hielt sich im Obergeschoss des Hauses auf, als er unten ein lautes Geräusch hörte. Daraufhin ging er, ohne das Licht einzuschalten, ins im Erdgeschoss liegende Wohnzimmer und bekam einen Schlag auf den Kopf. Es kam zu einer Rangelei mit dem Einbrecher, dem der Hausbewohner die Mütze vom Kopf riss. Daraufhin flüchtete der Täter ohne Beute durch die Terassentür.

Die Polizei rückte mit mehreren Streifenwagen an und leitete eine Intensivfahndung nach dem Einbrecher ein, die durch die Dunkelheit erschwert wurde. Dem Täter gelang die Flucht. Der 17-jährige Hausbewohner beschrieb ihn als 1,80 bis 1,85 Meter großen, 18 bis 22 Jahre alten Mann mit sportlicher Figur. Die Polizei stellte fest dass der Einbrecher die Terrassentür von außen aufgehebelt hatte, um ins Haus zu gelangen. Mit dem Einbruchwerkzeug habe er vermutlich auch im Wohnzimmer den Jugendlichen attackiert. Ermittlungen dauern an Der wurde bei dem Angriff leicht verletzt und konnte nach kurzer ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. An der Terrassentür entstand ein Sachschaden in Höhe von 250 Euro. Die Polizisten betrieben vor eine umfangreiche Spurensuche- und Spurensicherung betrieben. Die Ermittlungen dauern an. Sachdienliche Hinweise werden erbeten an die Polizei in Olpe unter der Durchwahl 02761/ 92 69 - 0 (24-Stunden-Erreichbarkeit).
Hinweise der Polizei
Die Polizei rät, bei verdächtigen Wahrnehmungen sofort den Notruf 110 zu wählen. Bei einem unerwarteten Kontakt mit einem Einbrecher rät die Polizei, wenn möglich, eine körperliche Auseinandersetzung zu vermeiden.

Der Täter dürfte in erster Linie daran interessiert sein, unerkannt zu entkommen und sich zu diesem Zweck den Fluchtweg auch gewaltsam und notfalls unter Nutzung von Werkzeug oder Waffen frei zu machen, wenn dieser blockiert wird.
(LP)

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