Nachrichten Blaulicht
Olpe, Olpe, 4. August 2016

Brandbekämpfer rücken in einer Nacht zu vier Einsätzen aus

Nachtschicht für die Feuerwehr

Ereignisreicher Abend für Feuerwehr
Symbolfoto: Sven Prillwitz
Eine arbeitsreiche Nacht liegt hinter der Feuerwehr Olpe. Insgesamt rückten 55 Brandbekämpfer am Mittwochabend, 3. August, zu drei gemeldeten Bränden und einem schweren Verkehrsunfall aus.

Gegen 20 Uhr kam es zu einer Rauchentwicklung aus einer Lagerhalle in Friedrichsthal. Ein ein defektes Elektrogerät erwies sich als Ursache; ein Eingreifen der Feuerwehr war nicht erforderlich.

Um 22.18 Uhr der nächste Alarm der Kreisleitstelle: Brand in einem Industriebetrieb in Dahl. Bei einem Produktionsablauf kam es zum Austritt flüssiger Schmelze. Die Feuerwehr verhinderte konnte die Ausbreitung und somit größerer Schaden durch die Feuerwehr verhindert werden. Schwerer Verkehrsunfall an der Stadtgrenze zu Lennestadt Noch während dieses Einsatzes kam es zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei Schwerverletzten und einer leichtverletzten Person zwischen Oberveischede und Bruchhausen an der Stadtgrenze zu Lennestadt (LokalPlus berichtete). Hier war es zu einem Zusammenstoß von zwei Fahrzeugen gekommen. Zur Unterstützung der Löschgruppe Oberveischede, die mit der First-Responder-Einheit sowie zur technischen Rettung alarmiert worden war, wurden drei Fahrzeuge aus dem Brandeinsatz zu weiteren technischen Maßnahmen zu dem Verkehrsunfall entsandt.

Die schnell eintreffende Löschgruppe Oberveischede übernahm die Erstversorgung der Verletzten und in weiterer Folge in Zusammenarbeit mit den Olper Kräften die patientenschonende Rettung einer Person aus dem Unfallwrack. Dass eine Person als vermisst galt, bestätigte sich nicht. Die letzten Einsatzkräfte verließen die Einsatzstelle gegen 1.45 Uhr. Zeitgleich brennt eine Mülltonne am Hatzenberg Während der Anfahrt nach Oberveischede kam es außerdem noch zu einem Brandeinsatz im Wohngebiet Hatzenberg. Hier brannte ein Müllcontainer, der ebenfalls zeitgleich mit den übrigen Einsätzen durch weitere Kräfte vom Standort Olpe abgearbeitet wurde.

Neben der Feuerwehr, die mit insgesamt 55 Einsatzkräften und elf Fahrzeugen ausrückte, war der Rettungsdienst des Kreises Olpe mit vier Rettungswagen, zwei Notärzten, dem Leitenden Notarzt einschließlich Fahrdienst durch das DRK Olpe, der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes und die Polizei Olpe im Einsatz. (LP)

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