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Lennestadt, 19. Januar 2018

Sturmtief sorgt für 16 Feuerwehr-Einsätze in Lennestadt

Auf der Verbindungstraße zwischen Halberbracht und der B55 stürzte eine Fichte auf die Motorhaube eines fahrenden Autos. Ein Ast bohrte sich durch die Windschutzscheibe.
Auf der Verbindungstraße zwischen Halberbracht und der B55 stürzte eine Fichte auf die Motorhaube eines fahrenden Autos. Ein Ast bohrte sich durch die Windschutzscheibe.
Foto: Feuerwehr Lennestadt
Lennestadt. Alle Löschgruppen der Feuerwehr Lennestadt waren am Donnerstag, 18. Januar, im Einsatz, um Hilfe zu leisten und die Schäden zu beseitigen, die Sturmtief „Friederike“ über den Tag verursachte. Insgesamt 16 Einsätze verzeichneten die Rettungskräfte über den Tag.
In den meisten Fällen habe die Polizei wegen umgestürzter Bäume ausrücken müssen, die Fahrbahnen blockierten oder auf Strom- und Telefonleitungen gefallen waren und weggeräumt werden mussten. In der Abendstunden habe sich die Lage dann „deutlich entspannt“, sodass die geltende Einsatzbereitschaft aufgehoben werden konnte, teilt die Feuerwehr via Facebook mit. Insgesamt 163 Kameraden seien über den Tag im Einsatz gewesen.

Am frühen Nachmittag schien der Sturm in Lennestadt am stärksten gewesen zu sein, denn gegen 14 Uhr meldete die Feuerwehr, dass zwölf Einsätze parallel liefen, einer davon auf der Verbindungstraße zwischen Halberbracht und der B55: Wenige Meter hinter der Bermkestraße war hier eine ca. 20 Meter hohe Fichte auf die Motorhaube eines fahrenden Autos gestürzt, an dessen Steuer ein 56-Jähriger saß (LokalPlus berichtete). Ein Ast bohrte sich durch die Windschutzscheibe, zudem wurde die Motorhaube komplett verbeult. „Das Wichtigste: niemand verletzt“ Ein Rettungswagen, der auf dem Weg zu einem medizinischen Notfall Richtung Oberelspe unterwegs war, kam kurze Zeit später an der Unfallstelle vorbei und übernahm die Erstversorgung des Autofahrers. „Da zunächst nicht klar war, ob dieser eingeklemmt war, entschied die TEL der Feuerwehr Lennestadt in Absprache mit der Kreisleitstelle Olpe die Löschgruppen Elspe und Halberbracht zur Einsatzstelle zu entsenden. Von Grevenbrück rückte ein weiteres Löschgruppenfahrzeug aus. Es stellte sich dann allerdings heraus, dass der Fahrer unverletzt war, aber deutlich unter Schock stand“, teilt die Feuerwehr Lennestadt mit.

Gegen Abend war der Einsatz für die Feuerwehr beendet - mit einer guten Nachricht: „Das Wichtigste zuerst, es wurde niemand verletzt, weder Bürger noch unsere Einsatzkräfte“, schrieb die Feuerwehr in einem weiteren Facebook-Post.
(LP)

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