Nachrichten Blaulicht
Lennestadt, 22. Juni 2018

Zwei Schulklassen geraten aneinander

Großeinsatz der Rettungskräfte auf Burg Bilstein

Vom Feuerwehrhaus Bilstein aus wurde die Zufahrt der Rettungsfahrzeuge zur Burg Bilstein koordiniert, damit es auf der schmalen Zufahrt kein Chaos gibt.
Vom Feuerwehrhaus Bilstein aus wurde die Zufahrt der Rettungsfahrzeuge zur Burg Bilstein koordiniert, damit es auf der schmalen Zufahrt kein Chaos gibt.
Foto: Feuerwehr Lennestadt
Bilstein. Großeinsatz der Rettungsdienste aus dem Kreis Olpe: Nach einem Gerangel zwischen zwei Jugendlichen in der Jugendherberge Burg Bilstein am Donnerstagabend, 21. Juni, wurde ein Junge mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht, ein anderer mit dem Krankenwagen – vorsorglich, wie Polizei-Pressesprecher Stephan Clemens im Gespräch mit LokalPlus betont.
Gegen 21 Uhr ging laut Christopher Hendrichs, Pressesprecher Feuerwehr Lennestadt, die Alarmierung ein: „Massenanfall an Verletzten“, lautete das Stichwort. Dementsprechend groß war das Aufgebot, das nach Bilstein geschickt wurde: Rettungsdienst mit mehreren Rettungswagen und Notärzten, der leitende Notarzt, der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes, der Rettungshubschrauber Christoph 25, DRK, SEG-Lenne, Polizei und die Löschgruppen Bilstein und Grevenbrück rückten an. Verbaler Streit wird zur Rangelei Viele Einsatzkräfte für einen, wie sich vor Ort glücklicherweise zeigte, harmlosen Zwischenfall, wie Stephan Clemens erklärt: „In der Jugendherberge waren zwei Schulklassen – ein sechstes Schuljahr aus Köln und eines aus Essen – zu Gast, die Kinder waren zwischen 12 und 14 Jahre alt. Am Abend kam es zwischen den Jugendlichen zu einer verbalen Auseinandersetzung – es ging um eine harmlose Sache wie Holz sammeln für ein Lagerfeuer.“

Und dann geschah, was laut Stephan Clemens jeden Tag auf den Schulhöfen in Deutschland passieren könne: Es wurde gestritten, geschubst, gerangelt, immer mehr Schüler beteiligten sich - „ein Riesen-Durcheinander entstand“. Fünf Mädchen hyperventilieren Fünf Mädchen erlitten in diesem Chaos einen Schock, hyperventilierten und gerieten in Panik. „Dadurch wurde der Großeinsatz ausgelöst“, erklärt Stephan Clemens. Und nicht etwa aufgrund der Schwere von Verletzungen, denn die sahen laut Informationen des Pressesprechers eher harmlos aus: „Zwei Jungs wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, einer mit dem Hubschrauber, einer mit dem Krankenwagen – wenn überhaupt, sind die beiden aber nur leicht verletzt.“

40 Einsatzkräfte aus dem Kreis Olpe waren in Bilstein im Einsatz. Koordiniert wurde dieser von der Feuerwehr, denn, so erklärt Pressesprecher Christopher Hendrichs: „Beim Alarmierungsstichwort ‚Massenanfall an Verletzten' stellt immer die Feuerwehr den Einsatzleiter. Wir haben im Feuerwehrhaus Bilstein einen Bereitstellungsraum eingerichtet und von dort aus alles koordiniert.“ Soll heißen: Bei Bedarf wurden Kräfte den schmalen Weg hinauf zur Burg geschickt.
Da es nach Ende des Einsatzes bereits sehr spät war, entschieden sich die Lehrkräfte, noch eine Nacht in der Burg Bilstein zu bleiben. Heute reisen beide Klassen wieder ab – nicht wegen des Einsatzes, sondern weil die Klassenfahrt beendet ist. Rettungssystem funkioniert „Es war ein Streit, der aus dem Ruder gelaufen ist“, so Clemens abschließend. Drei Tatverdächtige hat die Polizei bis dato ermittelt: einen 12-, einen 13- und einen 14-Jährigen. Zum Glück sei bei dem Streit aber nicht so viel passiert, wie hätte passieren können. Und auch, wenn weitaus mehr Kräfte im Einsatz gewesen wären als letztlich nötig, so „ist es doch gut zu sehen, dass unser Rettungssystem im Ernstfall einwandfrei funktioniert“, betont Clemens.
Ein Artikel von Kerstin Sauer

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