Nachrichten Blaulicht
Lennestadt, 22. März 2018

Feuerwehr-Einsatz in Saalhausen

Gemeldetes Feuer im Dachstuhl entpuppt sich als Kaminbrand

Gemeldetes Feuer im Dachstuhl entpuppt sich als Kaminbrand
Symbolfoto: Sven Prillwitz
Saalhausen. Zwei Anruferinnen haben am frühen Donnerstagnachmittag, 22. März, einen Dachstuhl- bzw. Kaminbrand in Saalhausen gemeldet. Weil womöglich Menschenleben in Gefahr waren, rückte die Feuerwehr mit insgesamt 30 Einsatzkräften aus – und kümmerte sich letztendlich um einen Kaminbrand.

Die Gefahrensituation sei für die Feuerwehr unklar gewesen, sagte Pressesprecher Karsten Grobbel auf LokalPlus-Anfrage. Eine Anruferin, die sich selbst nicht in Saalhausen aufgehalten habe, habe der Leitstelle mitgeteilt, dass der Dachstuhl des Hauses brenne, in dem ihre Mutter lebt. Diese halte sich noch in dem Gebäude auf. Fast zeitgleich habe eine weitere Frau einen Kaminbrand in dem Gebäude und eine verrauchte Wohnung gemeldet. Daher habe die Leitstelle das Einsatzstichwort um den Zusatz „Menschenleben in Gefahr“ erweitert, so Grobbel.

Die Löschgruppe Saalhausen traf als erstes an der Einsatzstelle ein. Die drei Bewohner des Hauses hatten das Gebäude zu diesem Zeitpunkt bereits verlassen. Zwei von ihnen hatten Rauch eingeatmet und ließen sich durch den Notarzt vor Ort behandeln. Ein Transport ins Krankenhaus war nicht nötig. Die Feuerwehr kehrte den von innen brennenden Kamin und lüftete das Gebäude. Nach einer guten halben Stunde war der Einsatz laut Grobbel beendet.

Neben der Löschgruppe Saalhausen waren auch die Brandbekämpfer aus Kickenbach und Altenhundem ausgerückt und damit insgesamt 30 Personen. Auch der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen, ein Notarzt und – zum Eigenschutz der Feuerwehr – der Malteser Hilfsdienst waren vor Ort.
Ein Artikel von Sven Prillwitz

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