Nachrichten Blaulicht
Finnentrop, 03. Oktober 2017

Löschgruppe Bamenohl weist auf Rettungskarte für Autofahrer hin

Florian Kramer ist für die Rettungskarte in Autos.
Florian Kramer ist für die Rettungskarte in Autos.
Foto: Feuerwehr Bamenohl
Finnentrop/Kreis Olpe. Obwohl die sogenannte „Rettungskarte“ schon seit sechs Jahren existiert, ist diese bisher nur wenig verbreitet und den meisten Leuten eher unbekannt. Jedoch kommt ihr eine wichtige Bedeutung zu.

Die Rettungskarte ist eine schematische Darstellung des Fahrzeugs von oben und von der Seite (farbig in DIN-A4-Größe). Darauf werden alle Bauteile (Airbag, Gasgenerator, Gurtstraffer, Karosserieverstärkung, Gasdruckdämpfer, Airbag-Steuergerät, Position der Batterie, Position des Kraftstofftanks) abgebildet, die bei einem Verkehrsunfall für die Rettungskräfte eine sehr wichtige Rolle spielen.
Die Rettungskarte ist seit sechs Jahren erhältlich.
Bei einem Verkehrsunfall zählt jede Minute. Je schneller ein Verunfallter aus dem deformierten Auto befreit werden kann, desto höher sind die Überlebenschancen. Die Sicherheitsstandards der heutigen Autos werden zwar immer besser, erschweren den Rettungskräften aber zugleich auch das Zerschneiden des Fahrzeugs. Das Mitführen der Rettungskarte kann im Ernstfall viel Zeit sparen, da für die Retter direkt ersichtlich ist, wo welche Komponenten verbaut sind. Platzierung hinter der SonnenblendeDie Rettungskarte wird hinter der Sonnenblende auf der Fahrerseite platziert; dies ist ein internationaler Standard. Zusätzlich gibt es einen Aufkleber, der oben links an der Windschutzscheibe angebracht wird. Dadurch können die Rettungskräfte direkt erkennen, dass sich eine Rettungskarte im Fahrzeug befindet.

Das Konzept dient also der Sicherheit und letztendlich den Überlebenschancen des Fahrers und der Mitfahrer im Falle eines Verkehrsunfalls. Daher sollte die Rettungskarte in jedem Fahrzeug mitgeführt werden.

Fragen zur Rettungskarte beantworten die Kameraden der Löschgruppe Bamenohl. Die Rettungskarte ist kostenlos.
(LP)

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