Nachrichten Blaulicht
Attendorn, 07. August 2020

Großeinsatz am Biggesee

Update: Suche nach Senioren an der Bigge abgebrochen

An der Badestelle Waldenburger Bucht gelten zwei Personen vermutlich als vermisst. Der Einsatz vor Ort wurde vorerst abgebrochen.
An der Badestelle Waldenburger Bucht gelten zwei Personen vermutlich als vermisst. Der Einsatz vor Ort wurde vorerst abgebrochen.
Foto: Adam Fox
Attendorn. Zu einer Wasserrettung an der Waldenburger Bucht in Attendorn sind zahlreiche Rettungskräfte am Freitagmittag, 7. August, gegen 13.15 Uhr ausgerückt. Sie suchten nach zwei vermisste Senioren. Gegen 19 Uhr wurde der Einsatz abgebrochen.
Update von Freitag, 20.30 Uhr:
„Es besteht eine ganz große Unsicherheit, ob überhaupt Personen vermisst werden“, sagte Feuerwehr-Pressesprecher Christian Schnatz im Gespräch mit LokalPlus. Die großanlegte Suchaktion war aufgrund des Alarms von DLRG'lern gestartet worden, die bei einer Kontrolle zwei Senioren weit in der Bigge schwimmen gesehen hatte - kurze Zeit später waren die beiden nicht mehr zu sehen.

Die Meldung des DLRG werde sehr ernst genommen, betonte Christian Schnatz. Aber: „Es liegt keine Vermisstenanzeige vor.“ Möglich ist immer noch, dass die Vermissten unbeschadet an Land gelangt sind. Daher habe man nach und nach die Einsatzkräfte, die auch aus Hagen und Köln vor Ort waren, nach Hause geschickt und die Suche gegen 19 Uhr abgebrochen.

Update von Freitag, 16.25 Uhr:
Die große Suchaktion nach den beiden Vermissten ist bisher erfolglos geblieben. Weder die Polizeitaucher noch die Einsatzkräfte in den Suchbooten konnten bislang etwas entdecken.

Da die Einsatzleitung davon ausgeht, dass die Vermissten untergegangen sind und sich nicht an Land retten konnten, konzentrierte man sich bei der Suche sehr schnell auf das Wasser. Die aus Köln angeforderten Polizeitaucher haben sich inzwischen wieder auf den Heimweg gemacht und auch ihre Kollegen aus Hagen werden die Suche jetzt unterbrechen, da die Tauchgänge sehr anstrengend und kräftezehrend sind.
Eines der Boote, mit denen nach den Vermissten gesucht wird.

Update von Freitag, 15.10 Uhr:

Bei den Vermissten handelt es nicht nach Angaben der Feuerwehr um einen älteren Mann und eine ältere Frau. DLRG-Mitglieder, die den Wachdienst versahen, hatten die beiden Personen zunächst beim Schwimmen beobachtet. Plötzlich seien sie nicht mehr zu sehen gewesen.

An der großen Suchaktion sind insgesamt etwa 80 Einsatzkräfte beteiligt. Mit dabei sind die Feuerwehren aus Attendorn und Neu-Listernohl, die Betriebsfeuerwehr von Muhr und Bender, das Mehrzweckboot der Feuerwehr Olpe, Helfer der DLRG sowie Polizei und Rettungsdienst.
Mit mehreren Booten wird nach den Vermissten gesucht.
Mit einem Hubschrauber, der mit einer Solarkamera ausgestattet ist, wird derzeit das Gebiet zwischen Ufer und Gilberg-Insel abgesucht - bisher (Stand 15 Uhr) ohne Erfolg. Polizeitaucher aus Hagen sind im Einsatz und weitere Polizeitaucher aus Köln auf dem Weg zur Unglücksstelle.

Aktuell sind fünf Boote an der Suche nach den Vermissten beteiligt. Auch eine Unterwasserdrohne ist im Einsatz. Da der Biggesee im fraglichen Bereich bis zu 31 Meter tief ist, gestaltet sich die Suche schwierig.
Einsatzfahrzeuge an der Unglücksstelle.
Ursprungsbericht von Freitag, 14.15 Uhr:
Ort sind DLRG, Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst mit zahlreichen Fahrzeugen und Booten. Die Polizei konnte auf LokalPlus-Nachfrage noch keine genauen Angaben machen.

Zunächst seien zwei Personen vermisst worden. Die Zahl sei später auf vier Personen nach oben korrigiert worden, so Esther Schöttke von der Polizei-Pressestelle.

Die zunächst vermissten zwei 13-jährigen Jugendlichen sind inzwischen wieder aufgetaucht. Sie waren gar nicht im Wasser gewesen, sondern aus den Augen ihrer Begleiter geraten. Nach wie vor (Stand 14.15 Uhr) vermisst werden allerdings zwei Erwachsene.
Helfer der DLRG sind vor Ort.
Derzeit suchen die Einsatzkräfte mit einer Wärmebildkamera und mit Rettungstauchern nach den Vermissten. Auch eine „Hummel“ (Polizeihubschrauber) ist inzwischen (Stand 14.10 Uhr) im Einsatz. Die weiteren Hintergründe sind zunächst unklar.
Ein Artikel von Adam Fox und Kerstin Sauer

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