SG Finnentrop/Bamenohl setzt am Sonntag beim SV Schermbeck auf Sieg

Verletzungsbedingte Ausfälle


  • Lokalsport, 09.10.2020
  • Von Daniel Schröder
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Zweikampfstärke und Tore sind auch gegen den SV Schermbeck gefragt. von Daniel Schröder
Zweikampfstärke und Tore sind auch gegen den SV Schermbeck gefragt. © Daniel Schröder

Bamenohl. Nach dem fulminanten Last-Minute-Heimsieg gegen den SC Paderborn II steht für die SG Finnentrop/Bamenohl am kommenden Sonntag, 11. Oktober, um 15 Uhr in Schermbeck das nächste Auswärtsspiel in der Oberliga Westfalen an.


Kein leichtes Unterfangen. Gleich sechs Spieler der SG fallen verletzungsbedingt aus: Alexander Santana, der im Spiel gegen Paderborn II ausgewechselt werden musste, wird mit einem Muskelfaserriss mindestens drei bis vier Wochen ausfallen. Zudem zog sich Philip Fischer im Training unter der Woche eine Verletzung zu, eine längere Ausfallzeit sei laut Verein aktuell aber nicht zu befürchten.

Neben dem Langzeitverletzten Nicolas Herrmann (Kreuzbandriss) stehen auch Marcel Schmidt (Bänderriss), Tobias Kleppel (Sehnenreizung) und Julian Scheppe weiterhin noch nicht zur Verfügung.
Direkter Konkurrent
Mit dem SV Schermbeck 1912 trifft die SG dabei auf einen direkten Konkurrenten um die Plätze im unteren Tabellendrittel. Der SVS, der in den letzten Jahren immer wieder zwischen Ober- und Westfalenliga hin und her gependelt ist, belegt aktuell mit drei Punkten den 18. Tabellenplatz, hat aber im Vergleich zur SG Finnentrop/Bamenohl bereits zu diesem noch frühen Zeitpunkt der Saison drei Spiele weniger bestritten.

Die Mannschaft von SG-Trainer Ralf Behle sollte hellwach sein, denn nach dem durchwachsenen Saisonstart wird der Gastgeber aus der Grenzregion zwischen Münsterland und Ruhrgebiet hoch motiviert sein, seinen ersten Saisonsieg einzufahren.

Die Mannschaft des SVS besticht dabei vor allem durch ihre starke Physis und robuste Zweikampfführung. Bei Standardsituationen ist durch viele hochgewachsenen Spieler zudem erhöhte Vorsicht geboten.
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