SG Finnentrop/Bamenohl mit unglücklicher Auswärtsniederlage in Wattenscheid (1:0)

Nur ein Punkt aus vier Spielen


  • Lokalsport, 25.09.2020
  • Von Daniel Schröder
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Die SG Finnentrop/Bamenohl holte in der Oberliga bislang nur einen Punkt aus vier Spielen. von Frank Altenhoff/SG Finnentrop/Bamenohl
Die SG Finnentrop/Bamenohl holte in der Oberliga bislang nur einen Punkt aus vier Spielen. © Frank Altenhoff/SG Finnentrop/Bamenohl

Wattenscheid/Bamenohl. Das wie erwartet schwere Auswärtsspiel bei der SG Wattenscheid 09 hat am Donnerstag, 24. September erneut kein gutes Ende für die SG Finnentrop/Bamenohl genommen. Ein Tor von Felix Casalino in der 53. Minute führte letztlich zum Endstand von 1:0 und der dritten Niederlage im vierten Saisonspiel. Ein Unentschieden wäre aus Bamenohler Sicht durchaus verdient gewesen.


Trainer Ralf Behle rotierte vor dem Spiel - vor allem verletzungsbedingt - durch. Mit Alexander Santana, Florian Gräwe, Moritz Kümhof, Phillip Hennes und Philip Fischer standen im Vergleich zur vergangenen Partie insgesamt fünf neue Spieler in der Startelf.

Die „Bamenohler Jungs“ zeigten in einer intensiven Partie von Anfang an eine gute Leistung und ließen in der Verteidigung wenig zu. Wattenscheid kam nur selten ins letzte Angriffsdrittel und konnte in der ersten Halbzeit nur wenige Chancen für sich verbuchen. Auf der Gegenseite hatte Rafael Camprobin in der 25. Minute frei vor dem Torwart der Gastgeber die Chance auf die Führung, sein Schuss landete aber einen Meter über dem Tor.
Beste Ausgleichsmöglichkeit umgehend nach Gegentreffer
In der zweiten Hälfte kamen die Bamenohler gut aus der Kabine und spielten mutig auf, konnten ihre Druckphase aber nicht mit einem Torerfolg krönen. Die SG Wattenscheid 09 zeigte sich unbeeindruckt und ging in der 53. Minute durch Felix Casalino in Führung. Ein langer Ball hinter die Abwehrkette der Bamenohler und eine perfekte Kopfball-Ablage ließen Torwart Ingmar Klose keinerlei Chance den Ball noch abzuwehren.

Die wohl beste Möglichkeit auf den Ausgleich hatte im direkten Anschluss Phillip Hennes, der sich an der rechten Strafraumkante gegen seinen Verteidiger durchsetzte und den Ball über den etwas zu weit vor dem Kasten stehenden Torwart der Gastgeber lupfte. Der Ball traf allerdings nur die Latte und prallte von dort zurück in den Strafraum.

Die Bamenohler versuchten im weiteren Spielverlauf mit großem Einsatz und Kampfgeist noch die Wende im Spiel herbei zu führen, mussten sich aber am Ende unglücklich mit 1:0 geschlagen geben.
Trainerfazit: SG kämpft bis zum Schluss

Trainer Ralf Behle zeigte sich nach dem Spiel trotz des Ergebnisses mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: „Die Jungs haben das heute angesichts der wieder einmal zahlreichen Umstellungen sehr gut gemacht. Man merkt, dass die Mannschaft sich langsam an das höhere Tempo und die intensiver geführten Zweikämpfe in der Oberliga gewöhnt. Wir haben bis zum Schluss gekämpft und nie aufgegeben. Einen Punkt hätten wir heute sicher verdient gehabt. Wir müssen jetzt weiter hart an uns arbeiten um die guten Leistungen auch in Zählbares zu verwandeln.”

Aufstellungen:

Bamenohl: Klose, Santana, Thöne (Dogrusöz 68.), Meyer (C. Hennes 81.), Gräwe (R. Entrup 70.), Lasse Strotmann, Kümhof, P. Hennes, Fischer (H. Entrup 75.), Stange, Camprobin

Wattenscheid: Horn, Jakubowski, Sindermann, Hauswerth (Hönicke 83.), Casalino (Kleine 73.), Lewicki (Kerelaj 65.), Zengin, Arifi (Wiebel 77.), Kaminski, Britscho, Schurig
Nächste Partie am Sonntag
Nach dem anstrengenden Spiel und der unglücklichen Niederlage bleibt nun allerdings wenig Zeit zum durchatmen. Bereits am Sonntag, 27. September, ab 15.30 Uhr gastiert mit dem FC Eintracht Rheine eine weitere erfahrene Oberliga-Mannschaft am Bamenohler Schloss. Vor allem die Verteidigung der SG muss sich dann auf viel Arbeit einstellen, denn mit Timo Scherping läuft im Sturm des FCE einer der gefährlichsten Angreifer und zweimaliger Torschützenkönig der Liga auf. 

Aber auch die anderen Mannschaftsteile überzeugen mit starker Physis und viel Tempo, sowie gut einstudierten Abläufen im Angriff. Die Mannschaft aus dem Münsterland versucht dabei vor allem ein breites Spiel aufzuziehen und über ihre Flügelspieler gefährlich in den Strafraum zu gelangen.

Verzichten in der kommenden Partie muss man auf Seiten der Bamenohler weiterhin auf Nicolas Herrmann (Kreuzbandriss), Tobias Kleppel (Sehnenreizung), sowie Steve Lang (Oberschenkelzerrung). Auch die Einsätze von Florian Gräwe und Gordon Meyer stehen durch muskuläre Probleme aus dem Spiel in Wattenscheid noch auf der Kippe.
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