SG Finnentrop/Bamenohl holt späten Siegtreffer beim SV Hohenlimburg

Westfalenliga-Spitzenspiel


  • Lokalsport, 21.10.2019
  • Von SG Finnentrop/Bamenohl
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    Redaktion

Die SG Finnentrop/Bamenohl holte auch im Spitzenspiel drei Punkte. von SG Finnentrop/Bamenohl
Die SG Finnentrop/Bamenohl holte auch im Spitzenspiel drei Punkte. © SG Finnentrop/Bamenohl

Hohenlimburg/Bamenohl. Durch ein spätes Elfmetertor von Christopher Hennes hat die SG Finnentrop/Bamenohl das Spitzenspiel beim SV Hohenlimburg mit 2:1 gewonnen und einen Pausenrückstand noch in drei Punkte umgewandelt. „Wenn man beide Halbzeiten aufeinanderlegt dann geht das so in Ordnung. Wir haben uns den Sieg hintenraus verdient“, befand SG-Coach Ralf Behle, der vom Campus des FC Bayern zurück an die Bamenohler Bank kehrte.


Und dort hatte er nach 45 Minuten Aufbauarbeit zu leisten. Verspielte der Primus gegen den FSV Gerlingen noch zwei Mal eine Führung, sah er sich im Kirchenberg-Stadion zur Pause einem Rückstand gegenüber. Marcel Weiß hatte vor 180 Zuschauern in der Nachspielzeit zum 1:0 für den Aufsteiger eingeschossen. „Wenn wir etwas aus dem Gerlingen-Spiel lernen mussten, dann dort die Ruhe zu behalten“, war sich Behle sicher.

Das setzte seine Mannschaft in Hälfte zwei erfolgreich in die Tat um, auch wenn es „auf diesem Rasen für beide Mannschaften sehr schwer war“, so der Trainer, der schilderte: „Wir haben uns in der Pause gesagt: Wenn wir weiter Fußball spielen, dann drehen wir das Spiel auch.“ Genau so kam es. Denn die Tore nach Standards erzielte die SG. Phllip Hennes setzte einen Freistoß genau unter den Querbalken zum Ausgleich (56.).
Christopher Hennes dreht Spiel durch Elfmeter
Kurz vor dem Ende stellte sich dann Innenverteidiger Christopher Hennes der Verantwortung vom Elfmeterpunkt. Tim Schrage war von der linken Seite in den Strafraum gezogen und wurde von seinem Gegenspieler mit der Hüfte umgestoßen. „Für mich war das ganz klar“, so Behle.

Ganz souverän schob Hennes den Ball in die rechte untere Ecke, während Hohenlimburgs Keeper Alexander Klur auf der anderen Seite zu Boden fiel (86.). Die knappe Führung brachte der Spitzenreiter ungefährdet über die Zeit und baute seinen Vorsprung auf sieben Punkte aus. Klar, dass Rückkehrer Behle „hochzufrieden“ war.
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