Nachsitzen für die Landesliga

Handballer der SG Attendorn/Ennest spielen in der Aufstiegsrelegation


  • Lokalsport, 10.05.2015
  • Von Sven Prillwitz
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    Sven Prillwitz

    Redaktion

Wurde für seine starken Leistungen zwischen den Pfosten von seinen Teamkollegen und Trainer Klaus Krass (rechts) gefeiert: SG-Schlussmann Marcel Selter (in Rot).
Wurde für seine starken Leistungen zwischen den Pfosten von seinen Teamkollegen und Trainer Klaus Krass (rechts) gefeiert: SG-Schlussmann Marcel Selter (in Rot).

Die SG Attendorn/Ennest hat die Chance auf den Aufstieg in die Landesliga gewahrt: Am Samstagabend besiegten die Hansestädter in der heimischen Rundturnhalle die DJK GW Emst mit 30:24 (16:16). Als Tabellenzweiter ist die Mannschaft von Trainer Klaus Krass ab dem kommenden Wochenende in der Aufstiegsrelegation gefordert.


Der Sieg hätte sogar zum direkten Aufstieg reichen können, denn vorübergehend belegte die SG Attendorn/Ennest am Samstagabend Rang eins. Weil die DJK Bösperde, vor dem letzten Spieltag mit einem Punkt Vorsprung Spitzenreiter, später aber beim TuS Hagen 24:19 gewann, müssen die Krass-Schützlinge nun ab Samstag, 17. Mai, in der Relegation ran. Hier geht es gegen die Zweitplatzierten der Bezirksliga-Staffeln 4 und 5, Teutonia Riemke II und den SC Hamm. Der erste Durchgang gestaltete sich äußerst temporeich und ausgeglichen. Bis auf die zwischenzeitliche 7:4-Führung (13.) lagen beide Teams gleichauf. Was aus Sicht der Gastgeber auch daran lag, dass sie gegen die schnellen Vorstöße der Grün-Weißen aus Emst kein probates Mittel fanden. Mit einem 16:16 ging es in die Kabine.
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Trotz Hiobsbotschaft in der Pause - Lars Müller schied mit Verdacht auf Kapselriss im Daumen aus - lief es bei der SG nun deutlich besser: In der Defensive gingen die Hansestädter kompakter und konzentrierter zur Sache, zudem lief Schlussmann Marcel Selter, der in der Partie vier Siebenmeter hielt, zur Höchstform auf. Und in der Offensive gelang den SG-Spielern beinahe alles, nachdem Fabian Menzel mit einer energischen Einzelleistung für einen Zwei-Tore-Vorsprung gesorgt hatte (43.). Sieben Minuten vor dem Abpfiff sorgte der starke Christoph Springob mit dem 27:21 für die Vorentscheidung und löste Jubelstürme bei den rund 100 begeisterten Zuschauern in der Rundturnhalle aus.
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