Joachim Schlüter glaubt nicht an baldige Saison-Fortsetzung im Kreis Olpe

Amateurfußball


  • Lokalsport, 07.01.2021
  • Sport
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 von Sven Prillwitz
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Kreis Olpe. Nachdem der Lockdown auf den gesamten Januar ausgeweitet worden ist, ist klar, dass auf den hiesigen Sportplätzen erst einmal kein Ball rollt. Joachim Schlüter, Vorsitzender des FLVW-Kreises Olpe, sieht keine baldige Rückkehr auf den Fußballplatz.


Der Fußballverband hatte auf eine verkürzte Winterpause gehofft, um die fehlende Spielzeit anteilig wieder aufholen zu können. „Doch im Januar ganz bestimmt nicht“, so Joachim Schlüter. „Selbst wenn das Training im Februar wieder genehmigt würde, muss den Vereinen ein mehrwöchiger Trainingsbetrieb ermöglicht werden.“

Die Spieler seien schließlich seit drei Monaten aus dem Spiel- und Trainingsbetrieb herausgerissen worden. Deshalb könne man nicht sofort zum Meisterschaftsbetrieb zurückkehren.

Auflagen hängen vom Infektionsgeschehen ab

Der FLVW beuge sich den politischen Entscheidungen des Gesetzgebers. „Das setzen wir um. Aber die Auflagen für den Amateursport hängen maßgeblich vom Infektionsgeschehen ab. Uns ist klar, dass Freizeitaktivitäten nicht wieder als erstes ermöglicht werden“, so der FLVW-Kreisvorsitzende.

Der FLVW-Vorsitzende im Kreis Olpe: Joachim Schlüter. von privat
Der FLVW-Vorsitzende im Kreis Olpe: Joachim Schlüter. © privat

Und zudem müsse man im Sauer- und Siegerland auch immer den Blick auf die Wetterabhängigkeit wahren. „Im Februar sind die Trainingsbedingungen auf den Sportplätzen oftmals nicht sehr gut“, betont Schlüter, der seine Hoffnung auf einen Impfstoff setzt.

Impfstoff der breiten Masse zugänglich machen

Erst wenn dieser einer breiten Masse zugänglich gemacht werde, könne das Infektionsgeschehen abflachen. „Es ist ja nicht so, dass die Fußballer als erstes geimpft werden“, so Joachim Schlüter. Mit Sorge blickt der FLVW-Kreisvorsitzende auf eine mögliche Mutation des Virus.

Schlüter ist sich sicher, dass die heimischen Vereine alles dafür tun, um von ihrer Seite eine Rückkehr zum Spiel- und Trainingsbetrieb zu ermöglichen und Hygienekonzepte einzuhalten. „Wir müssen abwarten, wie sich die Lage entwickelt. Andere Dinge haben jetzt erst einmal Priorität“, so Joachim Schlüter.

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