Attendorner Triathleten in Hückeswagen unterwegs

Gute Zeiten bei sommerlichen Temperaturen


Trotz der Anstrengungen mit Freude bei der Sache: Die Attendorner Triathleten schafften in Hückeswagen gute Zeiten. von privat
Trotz der Anstrengungen mit Freude bei der Sache: Die Attendorner Triathleten schafften in Hückeswagen gute Zeiten. © privat

Attendorn/Hückeswagen. Nur eine kurze Pause hatte sich Ernst Klein vom TV Attendorn nach seiner Solofahrt beim 24-Stunden-Rad-am-Ring gegönnt: Am Wochenende, 11./12. August, war er bereits wieder in Aktion und beim 36. ATV Triathlon auf der Mitteldistanz in Hückeswagen unterwegs.


Durch die sommerlichen Temperaturen hatte sich die Bevertalsperre aufgeheizt, und so wurde erst eine Stunde vor dem Start laut Regularien entschieden, ob mit oder ohne Neopren geschwommen wird. Aufgrund der frühen Startzeit in den Morgenstunden hatten die Mitteldistanzler „Glück“ und durften mit Neo schwimmen, was die Wasserlage verbessert und zu schnelleren Schwimmzeiten führt. Für die zwei Kilometer benötigte Ernst Klein keine 43 Minuten, bevor er sich auf die 72 Kilometer lange, hügelige Radstrecke begab.
Elfter in seiner Klasse
Mit seinem Hauptbewegungsmittel konnte er die Strecke in guten 2:30 Stunden bewältigen, um anschließend einen Halbmarathon unter zwei Stunden zu beenden. Nach 5:10:15 Stunden konnte er die Ziellinie überschreiten, das bedeutet den elften Rang in seiner AK und 182. In der Gesamtwertung.

„Wie immer kostet mich das Laufen die Platzierungen, aber mit den alten Knochen wird es halt nicht besser“, resümierte  Ernst Klein. „Sonst hätte ich es  noch vor Thomas geschafft.“ (Anm. d. Red.: Thomas Bückemeyer, Traingsfreund und bei Kilometer 17 vorbeigelaufen).

Mit Thomas Tippmann war ein weiterer Abteilungskollege am Start, der die Strecke aber nur als Wettkampftraining nutzte und aus terminlichen Gründen den Wettkampf vorzeitig abbrach.
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Auf der kürzeren Volksdistanz zur Mittagszeit hatte sich Ulrike Pagon angemeldet. In dem nun mittlerweile aufgewärmten Wasser war für die 500 Meter nun ein Neoverbot ausgesprochen. Also Schwimmen in Bade- oder Wettkampfkleidung. Nach 11:28 Minuten im Wasser und dann 20 Kilometern auf dem Rad in 50: 42 Minuten ging es an das für Ulrike Pagon ungeliebte Laufen. Nach dem kurzen steilen Abstieg an der Staumauer gab es überwiegen einen flachen Lauf entlang der Bever und Wupper, bis er nach fünf Kilometern zum Ziel auf dem Fußballplatz enden sollte. 34:40 Minuten Laufzeit bedeuteten eine Gesamtzeit von 1:36:50 Stunden mit Rang 6 in der Altersklasse. „Ohne Lauftraining ist das ganz schön anstrengend, aber es ging ohne Schmerzen“, so Ulrike Pagon, die mit Achillessehnenproblemen zu kämpfen hat.
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