Zwölf Fahrzeuge aus vier Löschzügen im Einsatz

Gemeinschaftsübung der Jugendfeuerwehr Lennestadt


 von s: Nils Dinkel
© s: Nils Dinkel

Der Nachwuchs der Lennestädter Feuerwehren rückte am Samstag, 9. Juli, mit einem Großaufgebot an Fahrzeugen aus. Mit insgesamt zwölf Fahrzeugen, darunter Sonderfahrzeuge wie Rüst-, Geräte- Gefahrgut- und ein Schlauchwagen sowie einer Drehleiter, ging es für die Jugendlichen zu einem ehemaligen Sägewerk in Maumke. Auf dem Programm der Großübung standen Brandbekämpfung, Wassergewinnung aus der Lenne und Verletztenbergung mit Versorgung. Dazu waren alle vier Löschzüge der Feuerwehr ausgerückt.


Die angenommene Lage war folgende: Es sollte sich eine Explosion bei Demontagearbeiten im Sägewerk ereignet haben – bei bestem Wetter. Vier Personen galten als vermisst. Darunter soll eine Person unter einem großen Eisenträger verschüttet gewesen sein. Die etwa 100 ausgerückten Sprösslinge der Jugendfeuerwehr hatten das Übungsszenario schnell unter Kontrolle. Die verletzten konnten schnell gefunden, aus der Gefahrenlage befreit und anschließend versorgt werden. Auch die Rettung der verschütteten Person stellte kein Problem für die Jugendfeuerwehr dar.
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Zwölf Fahrzeuge aus vier Löschzügen im Einsatz
Der Brandherd war schnell unter Kontrolle. Mit der Drehleiter konnte das Feuer von oben bekämpft werden. Außerdem waren diverse Brandbekämpfer mit Feuerwehrschläuchen am und im Gebäude unterwegs. „Das ist Wahnsinn, was der Nachwuchs heute geleistet hat“, sagte Bürgermeister Stefan Hundt, der gemeinsam mit Karsten Schürheck, Beigeordneter, die Übung aus sicherer Entfernung verfolgte. „Unermüdlich und konzentriert hat die Jugendfeuerwehr hunderte Meter Schlauch verlegt“, sagte das Stadtoberhaupt. Das Wasser für die Brandbekämpfung pumpten die Jugendlichen dabei aus der Lenne. Im Anschluss an die erfolgreiche Übung gab es kühle Getränke und Gegrilltes für den Feuerwehrnachwuchs.
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