Zwei neue E-Bikes für die Klienten vom Sozialwerk St. Georg

Stiftung überreicht Spendengeschenk


  • Lennestadt, 11.06.2019
  • Von Christine Schmidt
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Bernd Lepping und Dieter Czogalla (Vorstand der Stiftung) überreichten die neuen E-Bikes an die Wohngruppe in Altenhundem. Darüber freuten sich die Betreuerinnen Susanne Oberste und Katja Schnütgen sowie Regionalleiter Markus Hesse und Bewohner Klaus Cipric. von Christine Schmidt
Bernd Lepping und Dieter Czogalla (Vorstand der Stiftung) überreichten die neuen E-Bikes an die Wohngruppe in Altenhundem. Darüber freuten sich die Betreuerinnen Susanne Oberste und Katja Schnütgen sowie Regionalleiter Markus Hesse und Bewohner Klaus Cipric. © Christine Schmidt

Lennestadt. Strahlende Augen bei den Klienten des Sozialwerks St. Georg in Altenhundem: Zwei neue E-Bikes wurden am Dienstag, 11. Juni, vom Vorstand der Stiftung Sozialwerk St. Georg überreicht. Jetzt steht einer netten Fahrt ins Grüne nichts mehr im Wege.


E-Bike fahren ist ein absoluter Trend in Deutschland. Den Gedanken, Fahrrad mit Motor zu fahren, fanden auch Klienten des Sozialwerk St. Georg gut. In einer Sitzung des Klientenbeirates kam die Idee auf, E-Bikes anzuschaffen.

Im Gespräch mit Regionalleiter Markus Hesse wurde die Idee der Anschaffung dann vertieft und ein Antrag bei der Stiftung des Sozialwerks gestellt. „Der Beirat überlegt immer, was verbesserungswürdig ist oder was sich die Klienten wünschen“, so Hesse, „Und die Idee von E-Bikes haben wir für sehr sinnvoll gehalten.“ Hier in Altenhundem sei man perfekt an den Radweg angebunden. 
Unterstützung für sportliche Aktivitäten
Diesem Antrag stimmte die Stiftung gerne zu. „Solche Projekte, die Arbeit und Beschäftigung fördern, unterstützen wir gerne“, freute sich Dieter Czogalla, Vorsitzender Stiftungsvorstand, bei der offiziellen Übergabe der Fahrräder.

Besonders sportliche Aktivitäten der Klienten trügen zur Integration und Teilhabe bei und seien förderungswürdig. „Wir wollen Menschen eine Freude bereiten, damit sie Gemeinschaft erleben dürfen“, fuhr Czogalla fort. „Unsere Projekte bereichern das Leben der Menschen mit Behinderung in allen Bereichen, in denen sie im Sozialwerk St. Georg stationär und ambulant Unterstützung finden.“
500.000 Euro in Projekte investiert
Die Stiftung Sozialwerk St. Georg wurde 2002 mit dem Ziel gegründet, Dinge für Einrichtungen anzuschaffen oder umzusetzen, die Menschen sonst nicht erhalten. So wurden seit Gründung bereits 500.000 Euro in großartige Projekte investiert. Ob Therapeutisches Reiten, technisches Equipment für das Theater Ensemble „Blitzlicht“ oder Motorcrossräder – die Stiftung hilft da, wo der Pflegesatz nicht greift. Die Spenden kommen schnell, direkt und unbürokratisch zu einhundert Prozent bei den Klienten an.

Die Stiftung hat ihren Sitz in Gelsenkirchen und ist für das Ruhrgebiet, Westfalen-Nord, Westfalen-Süd und den Niederrhein zuständig. Dabei werden die Regionen gleichgehalten und etwa 60.000 Euro Fördergeld stehen jeder Region jährlich zu.
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Auch die Stadt Lennestadt hat sich mit einer großzügigen Zustiftung bei der Stiftung beteiligt, wofür sich Dieter Czogalla und Bernd Lepping vom Stiftungsvorstand bedankten. Durch Spenden und Zinsen wird das ausgeschüttete Geld aufgebracht und nur so „können wir solche großartigen Erfolge erzielen“, freute sich Lepping. „Wir schaffen damit Erlebnisse und Integration.“

Dieses Erlebnis können nun 140 Klienten, die zum Sozialwerk St. Georg im Kreis Olpe zählen, nutzen. Mit E-Bikes im Wert von 5.000 Euro können die Klienten jetzt auch die heimischen Berge ganz einfach erklimmen. Denn wenn die Puste mal ausgehen sollte, hilft der Motor.
Der Inklusionsgedanke ist dem Sozialwerk St. Georg sehr wichtig
Die Fahrräder wurden über Eisen´s Bikeshop aus Schmallenberg-Grafschaft bezogen und sind von der Marke Victoria. Natürlich ist auch für die Sicherheit mit zwei neuen Helmen garantiert.

Auch Markus Hesse sowie die Mitarbeiterinnen zeigten sich sehr angetan von der Neuanschaffung, da diese wesentlich zum Miteinander beitragen. „Uns ist der Inklusionsgedanke sehr wichtig“, fasste es Hesse zusammen.
Das Sozialwerk St. Georg Lennestadt
  • Eine Tagesstätte in Altenhundem
  • Zwei stationäre Wohneinrichtungen in Altenhundem und Welschen Ennest mit jeweils 24 Plätzen
  • Zwei Außenwohngruppenbereiche in Altenhundem und Olpe mit insgesamt 36 Plätzen
  • Ambulant Betreutes Wohnen im gesamten Kreis Olpe mit zurzeit 60 Klienten
Wer das Sozialwerk St. Georg und dessen Arbeit noch näher kennenlernen möchte, kann gerne am 25. Juni in der Zeit von 11 bis 15 Uhr zum kleinen Sommerfest der Tagesstätte an der Helmut-Kumpf-Straße 59 in 57368 Lennestadt vorbei schauen, um mit Klienten und Mitarbeiter ins Gespräch zu kommen.
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