Lennestadt. Mit der Frage, wie das Wissen über die Herkunft und Geschichte der Menschen in der Region zu sichern und an die nächste Generation zu vermitteln ist, befasst sich der Workshop „Zukunft braucht Herkunft“ am Samstag, 6. Oktober, von 14.30 bis 19 Uhr im KulturBahnhof Grevenbrück.
In dem moderierten Kreativ-Workshop werden die Perspektiven für die Vermittlung der Geschichte in die Zukunft diskutiert und entwickelt. Prof. Dr. Markus Köster, Leiter des LWL Landesmedienzentrums, führt mit einem Impulsreferat in das Thema ein. Dr. Köster vermittelt dabei die zwei großen Veränderungsmomente „Demographischer Wandel“ (inkl. Mobilität/Migration) und digitale Transformation und die Konsequenzen, die beide Veränderungen für die Weitergabe von kulturellem und historischem Wissen haben.
Alt und Jung, Alt- und Neubürger, Kommunen, Vereine und Initiativen: Gemeinsam sollen in einem kreativen und spannenden Prozess neue Perspektiven entwickelt und bewegt werden. Neu ist die offene Fragestellung: Was möchten die Lennestädter und Kirchhundemer, das die nächste Generation(en) von uns und unserer Geschichte wissen? Und: Welche Formate sind dazu geeignet, von analog bis digital, vom Zeitzeugen-Erzählnachmittag mit OT und Seniorenheim bis YouTube und Geocaching? Und: Wie kann mit einbezogen werden, dass viele Menschen, die neu hierher gekommen sind und hier leben, eine ganz eigene, uns noch unbekannte Geschichte mitbringen?
Diese Initiative von Lennestadts Stadtheimatpfleger Günther Becker, der Kreisheimatpflegerin Susanne Falk und dem Heimatverein Grevenbrück wird von der Gemeinde Kirchhundem und der Stadt Lennestadt begleitet.