Wer spielt mit? Whistfreunde suchen händeringend Nachwuchs
Fast vergessenes Kartenspiel
- Lennestadt, 12.04.2023
- Verschiedenes
Maumke/Meggen. Vor weit über 300 Jahren wurde Whist in England erfunden. Anfang des 19. Jahrhunderts setzte das Kartenspiel zu einem Siegeszug rund um die Welt an und wurde auch in Deutschland populär. Heutzutage ist es fast unbekannt, denn es wurde immer mehr vom populären Bridge verdrängt.

Doch es gibt noch ein paar Whist-Spieler im Kreis Olpe, aber die haben Nachwuchsprobleme. „Die seit etwa 30 Jahren veränderten Gewohnheiten bei der Freizeitgestaltung lassen kaum Nachwuchs nachkommen“, schreibt Michael Beckmann in seiner E-Mail an die LokalPlus-Redaktion.

Er ist Mitglied der Whistfreunde aus Maumke und Umgebung und hat einen Hilferuf geschickt: „Wir sind wie viele engagierte Kartenspieler aus unserer Region schon in die Jahre gekommen. Leider sterben uns die älteren Mitspieler langsam aus. Deshalb suchen wir händeringend neue Mitspielerinnen und Mitspieler.“

Alle 14 Tage freitags wird ab 18 Uhr im Schützenhof in Meggen gemischt, gespielt, aufgeschrieben, gewonnen oder verloren. Im Mittelpunkt steht der Spaß am gemütlichen Beisammensein. „Whist ist einfach zu spielen, erfordert aber höchste Aufmerksamkeit – und hat einen unwiderstehlichem Suchtfaktor“, erklärt Michael Beckmann. Das Kartenspiel für vier Personen wird mit einem französischen Blatt aus 52 Karten gespielt.

Wenn jemand die Whist-Regeln noch nicht kennt, ist das kein Problem. „Wer das Spiel lernen will oder aber als Routinier einmal in unserer sympathischen Runde mitspielen und mitfiebern will, ist eingeladen“, hofft Michael Beckmann auf neue Interessenten für die Maumker Whistfreunde. Für weitere Informationen ist er unter Telefon 0176/30143931 erreichbar.
