Vielseitiges Ferienangebot für Kinder im New Komma - trotz Corona


  • Lennestadt, 06.08.2020
  • Von Anna Neus
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Die Kinder kühlen sich bei einer Wasserschlacht ab. von Anna Neus
Die Kinder kühlen sich bei einer Wasserschlacht ab. © Anna Neus

Lennestadt. Die Ferienbetreuung im NewKomma findet statt - auch in Zeiten von Corona. Die vielseitigen Angebote werden auch in diesem Jahr gut angenommen. Trotz Coronaauflagen haben die Kinder genug Möglichkeiten, sich bei der Ferienbetreuung zu beschäftigen.


„Ich glaube, dass alle Kinder echt zufrieden waren“, so Kristina Schulte, Fachkraft des NewKommas. Bei gutem Wetter gibt es kleinere Ausflüge zum Beispiel auf Spielplätze, in einen Skaterpark oder auch an die Lenne für eine kleine Wasserschlacht.

„Uns ist es wichtig, wenn das Wetter mitspielt, nach draußen zu gehen“, sagt Kristina Schulte. Ansonsten gibt es auch im NewKomma genug Möglichkeiten, sich zu beschäftigen.
Trotz Hygienevorschriften Ferienspaß
Da es coronabedingt statt 80 Ferienangeboten dieses Jahr nur 50 gab, fielen viele Fahrten, wie zum Beispiel in den Dortmunder Zoo, weg. „Die Kinder sollen keine zwei Stunden mit Maske im Bus sitzen“, so Andrea Schiller, Ansprechpartnerin im Hanah-Servicebüro. Dennoch sind beide der Meinung, dass es den Kindern auch so gefallen hat.

„Die Kinder spielen dieses Jahr viel miteinander“, ist Kristina Schulte der Ansicht. Es gibt kein großes Hin und Her beim Kennenlernen und auch die kleineren Gruppen zeigen sich positiv. Coronabedingt dürfen maximal zwölf Kinder in eine Gruppe - letztes Jahr waren es bis zu 30. Trotz Hygienevorschriften bekommen die Kinder genug Möglichkeiten ihre Ferien zu verbringen.
Die Waldwochen als Highlight
Nach der langen coronabedingten Pause wurde es für die Kinder Zeit, wieder rauszukommen und sich zu beschäftigen. Da kam das Highlight dieses Jahr gerade richtig: Die Waldwochen.

Bei den Waldwochen waren insgesamt 780 Kinder dabei, verteilt auf verschiedene Tage. Durch die OT Grevenbrück wurden Zelte besorgt, aber auch andere Organisationen und Vereine haben geholfen, die Waldwochen auf die Beine zu stellen. Es musste sich um einen Toilettenwagen  und um eine Wasserversorgung gekümmert werden. „Jeder hat ein Stück mit ins Rad gegriffen“, betont Andrea Schiller.
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Andrea Schiller ist überzeugt, dass es sich trotz des großen Aufwands gelohnt hat: „Wir sind sehr froh, dass wir es gemacht haben.“ Bei den Waldwochen standen eine Waldschule, ein Besuch beim Förster und noch weitere Aktionen an. Auch die Eltern und Kinder waren begeistert und viele hoffen, dass die Waldwochen nächstes Jahr wiederholt werden.
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