Verbraucherzentrale Lennestadt stellt Jahresbericht vor
3.822 Verbraucheranliegen
- Lennestadt, 28.05.2020
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Lennestadt.Die Verbraucherzentrale Lennestadt hat den Jahresbericht für das Jahr 2019 vorgestellt. Bei 3.822 Verbraucheranliegen war die Verbraucherzentrale in Lenenstadt im vergangenen Jahr Ansprechpartnerin, um Verbraucherrechte durchzusetzen oder unberechtigte Forderungen abzuwenden.

Erfreulich sei zudem, dass die Stadt und der Kreis den Finanzierungsvertrag bis 2024 verlängert habe. Mit rund 1.100 Rechtsberatungen und -vertretungen hat sich die Beratungsstelle zumeist erfolgreich für die berechtigten Ansprüche von Ratsuchenden eingesetzt. 63.021 Euro konnte die Beratungsstelle Lennestadt für die Bürger, die sie 2019 rechtlich vertreten hat, insgesamt einsparen.

„So berichteten Verbraucher, dass sie überrumpelt worden waren und Verträge unterschrieben hatten, deren Konditionen und Kosten sie erst im Nachhinein überblicken konnten“, erläuterte Hausmann. Bei einer landesweiten Stichprobe habe die Verbraucherzentrale festgestellt, dass neun von zehn Shops ihren gesetzlichen Informationspflichten vor Abschluss eines Handyvertrages nicht nachgekommen seien.
Auch am Telefon untergeschobene Verträge hatten wieder Konjunktur. So waren etwa mit dem Versprechen, 1.000 Euro gewonnen zu haben, Verbraucher zum Abschluss eines Zeitschriften-Abos gedrängt worden.
Denn dies sei zur Abwicklung nötig, weil der vermeintliche Gewinn versteuert werden müsse. Hierzu waren dann auch Kontodaten der Opfer abgefragt worden. Erst mit Zusendung der Vertragsunterlagen war den am Telefon Überrumpelten dann klar geworden, dass sie auf eine Abzockmasche hereingefallen waren.
