US-Cars und Oldtimer-Freunde treffen sich beim Elspe Festival
Traditions-Termin mit 500 Besuchern
- Lennestadt, 17.04.2023
- Verschiedenes
- Von Catriona Rath
Elspe. Dem trüben Wetter zum Trotz haben sich am Sonntag, 16. April, ab 10 Uhr, Oldtimer-Fans aus dem Kreis Olpe und darüber hinaus auf dem Gelände des Elspe Festivals getroffen. Den rund 500 Besuchern wurden die unterschiedlichsten Automodelle präsentiert. In der Kernzeit von 11 bis 14 Uhr kamen insgesamt 125 Oldtimer, um vom Publikum begutachtet zu werden.

Zum fünften Mal seit 2015 fand dieses Treffen - organisiert vom Oldtimertreff Attendorn - schon auf dem Gelände des Elspe Festivals statt. Seit 2009 veranstaltet er Oldtimertreffen, die erst an der Stadthalle in Attendorn, dann in der Altstadt von Attendorn und auch an der Burg Schnellenberg stattfanden, bevor sie dann Einzug beim Festivalgelände in Elspe nahmen.
Dieses Jahr war das Motto „US-Cars“, denn seit 2017 stehen diese Treffen auch immer unter einem neuen Thema. „Ich liebe die Vielfalt der Oldtimer. Es gibt kleine und große Fahrzeuge in den unterschiedlichsten Farben. Das macht diese Treffen immer so besonders“, schwärmte der Initiator Karl-Heinz Wolbeck vom Oldtimertreff Attendorn.

Sogar aus Bad Laasphe zog es in diesem Jahr zum ersten Mal Peter Krämer mit seinem Feuerwehrwagen Baujahr 1984 nach Elspe. Sein Bruder hatte schon öfter teilgenommen, jetzt war auch er mit dabei. Seit etwas mehr als einem Jahr ist der schöne Oldtimer in seinem Besitz.
Ein „Überraschungs-Oldtimer“, denn von außen lässt sich nicht erahnen, was sich im Inneren so alles verbirgt – nämlich ein „Wohnmobil“. Dort wo sonst eigentlich die Schläuche und das ganze Equipment eines Feuerwehrwagens seinen Platz findet, sind jetzt ein Bett, ein WC und sogar eine kleine Küche untergebracht.

Ebenfalls eine weitere Anreise hatte Heinz Kann aus Windeck mit seinem Feuerwehrauto. 60 Jahre hatte dieses schon im Einsatz auf dem Buckel. Letztes Jahr im Herbst hatte Heinz Kann den Wagen erstanden und im Winter aufgepäppelt. Bei ihm soll das Feuerwehrauto auch durch und durch Feuerwehrauto bleiben. „Es gibt nichts Schöneres, als einen Kindergeburtstag zu fahren mit zehn Kindern hinten drin, die Spaß haben“, freute sich Heinz.
Im Jahre 1960 ist das Schätzchen vom Band gelaufen, ehe es im Jahr 1961 erstmals zugelassen worden ist. Eine Besonderheit, auf die Heinz Kann besonders stolz ist, ist die Fahrgestellnummer 29. Es ist also das 29. Auto der Baureihe, das vom Band gelaufen ist. Stolz war der Oldtimer-Fan auch, dass sein Schätzchen die weite Fahrt so gut gemeistert hatte, denn dies war gleichzeitig seine Jungfernfahrt.
„Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz trotz des nasskalten Wetters. Wie schön, dass so viele den Weg hergefunden haben“, freute sich Karl-Heinz Wolbeck. Auch für das leibliche Wohl der Besucher wurde bestens mit Essen und Getränken gesorgt.
